Eine Begegnung, viele Fragen: wie begegnen sich Menschen, wie und warum entfernen sie sich voneinander? Kann man ein "Warum" erklären? Kann man die Liebe erklären?
Autor Matthias Poller greift in seiner Erzählung "Franz und Marianne" Erfahrungen und Probleme einer Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau auf, die alltäglich und doch einmalig erscheinen, die Verletzlichkeiten und Sprachlosigkeit offenbaren, die schmerzlich deutlich machen, wie aus Kleinigkeiten große Konflikte entstehen können und ehrlich zeigen, wie schwer es oft ist, über den eigenen Schatten zu springen.
Matthias Poller nannte seine Erzählung selbst eine "Geschichte ohne happy Ende".
Der Autor, Jahrgang 1958, wuchs in Taucha bei Leipzig auf, lernte Physiklaborant mit Abitur, studierte Geschichte in Leipzig und "wanderte" nach der Wende in die Uckermark aus, auf der Suche nach dem "wahren" und dem "ursprünglichen Leben". Er lebt in Wallmow, einem kleinen Dorf zwischen Prenzlau und Brüssow. Er ist geschieden, hat einen erwachsenen Sohn.
Seit 2011 ist Matthias Poller Mitglied der Uckermärkischen Literaturgesellschaft und schreibt Gedichte und Prosa.
Die Lesung findet am 17. Oktober um 19 Uhr im Haus der Begegnung im Friedenspark Angermünde, an der Straße des Friedens, statt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos.
Die Uckermärkische Literaturgesellschaft lädt zudem am Freitag zu einer Schreibwerkstatt von 10 bis 16 Uhr angemeldete Schüler im Alter von 10 bis 14 ein. Am 21. November liest dann Manfred Lange im Rathaus Angermünde. Die Lesung beginnt auch um 19 Uhr. Jeweils am letzten Sonntag im Monat (27.10. und 24.11.) findet darüber hinaus um 15 Uhr in der Stadtbibliothek Angermünde ein Lesecafè statt.