Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Endspurt auf der Baustelle / Berufliches Gymnasium bereitet Umzug für Juni vor

Finow-Campus vorm Finale

Campus-Novum: Auf dem Schulgelände in Finow klopfen Bauarbeiter das Pflaster für 115 Parkplätze fest. Im Neubau (r.) laufen letzte Vorbereitungen - Mitte Juni zieht das Berufliche Gymnasium vom Oberstufenzentrum ein.
Campus-Novum: Auf dem Schulgelände in Finow klopfen Bauarbeiter das Pflaster für 115 Parkplätze fest. Im Neubau (r.) laufen letzte Vorbereitungen - Mitte Juni zieht das Berufliche Gymnasium vom Oberstufenzentrum ein. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Ellen Werner / 22.05.2012, 04:21 Uhr
Eberswalde (MOZ) Neue Parkplätze für Schüler und Lehrer sind schon ausgewiesen. Als nächstes kommen die interaktiven Tafeln für 13 Unterrichtsräume an. Die Möblierung des neuen Schulhauses ist im Gange - noch vor den Sommerferien zieht das Berufliche Gymnasium vom OSZ II ein.

Hartmut Lewerenz könnte inzwischen fast die Bauaufsicht übernehmen. Fast täglich ist der Mann, der das Berufliche Gymnasium im Brandenburgischen Viertel leitet, jetzt auch auf dem Finow Campus unterwegs. "Unser Projekt heißt Umzug", sagt Lewerenz und meint das durchaus wörtlich. Wenn am 11. Juni die alljährliche Projektwoche beginnt, wechselt die komplette Gymnasialabteilung vom Barnimer Oberstufenzentrum II ihren Standort - praktischer Unterricht, bei dem alle mitanpacken.

In zwei Wochen beginnt bereits die Montage der Whiteboards, der interaktiven Tafeln mit Riesentouchscreen, wie sie in allen Schulen in Trägerschaft des Kreises nach und nach die althergebrachten Kreidetafeln ablösen. Insgesamt 13 der guten Stücke sollen es sein, für zwölf Klassenräume und ein Informatikkabinett.

Gebaut wird auf dem Gelände seit zweieinhalb Jahren. Der Kreis als Schulträger vergrößerte die Fläche, auf der zuvor nur das Finow Gymnasium angesiedelt war, auf das Vierfache. Campusgröße - nach der energetischen Sanierung des Plattenbaus und der Sporthalle entstanden auch neue Sportanlagen und der Fünf-Millionen-Bau, den sich das Berufliche Gymnasium und die Kreisvolkshochschule mit ihrer Eberswalder Außenstelle künftig teilen.

"Teilweise fängt schon die Grobreinigung an, teilweise werden die Räume möbliert", sagt Angelika Brückner, Sachbearbeiterin im Barnimer Liegenschaftsamt. Maler und Bodenleger gehen derzeit zu Werke. In der vorigen Woche waren die Fachräume an der Reihe. Lediglich die Außenanlagen werden erst im Juli fertig. "Wir konnten ja erst im März damit anfangen", sagt die Verwaltungsmitarbeiterin. Beim Zeit- und Kostenrahmen bleibe es aber.

Fertiggestellt ist außerdem der Parkbereich. Mit 115 Abstellplätzen, die Schüler und Lehrer nutzen, eröffnet er in dieser Woche.

Deutlich nobler als bisher sind auch die Bedingungen für die Pausengestaltung. Auf drei Pausenhöfen können sich die Schüler unter anderem sportlich betätigen, zum Beispiel Tennis spielen. Und es gibt eine Freilichtbühne mit Anschluss an Kraftstrom und Datenkabel für Veranstaltungen.

"Auch wir eröffnen zu Beginn des Schuljahres unseren Unterricht dort", sagt Christine Schäfer, Leiterin der Volkshochschule. "Aber noch nicht gleich mit dem vollen Programm - wir sind ja auf unsere Interessenten angewiesen." Insbesondere Schüler auf dem zweiten Bildungsweg und Sprachkurse starten ab 6. August. Welche Kurse die hochmodernen neuen Klassenräume der Gymnasiasten darüber hinaus am Nachmittag nutzen, ist ab Anfang Juni nachzulesen. "Dann erscheint unser Programmheft", sagt Volkshochschul-Chefin Schäfer.

Das Berufliche Gymnasium legt also vor. Die 37 Abiturienten schließen ihre Schulzeit noch am alten Standort ab. 110 Schüler aus den elften und zwölften Klassen ziehen Leiter Hartmut Lewerenz zufolge mit nach Finow. Das Projekt Umzug begleitet jeder nach seinem fachlichen Spektrum. "So können wir auch dafür sorgen, dass alles in den richtigen Räumen ankommt", sagt Lewerenz. "Mein Physikkurs wird vorrangig mit dem Physikraum umziehen. Dabei gewinnen die Schüler auch einen Überblick über das Material."

Der Umzug ist willkommen, weiß Lewerenz die Beteiligten hinter sich. "Für unsere Schüler verbessert sich vieles."

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG