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Inez Bandoly 15.10.2014 19:20 Uhr
Red. Neuruppin, lokales@ruppiner-anzeiger.de

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Wagnis Kleine Grundschule Königshorst

Königshorst (MZV) Die Idee der Hoffnungstaler Stiftungen, die ehemalige Kleine Grundschule Königshorst als Ort für die Tagespflege behinderter Senioren zu nutzen, hat zwar die Akzeptanz der Einwohner, steht aber noch in den Sternen. Arne Breder, Leiter der Einrichtung der Stiftungen in Dreibrück, stellte sein Projekt am Dienstag während der Ortsbeiratssitzung vor.

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Rund 40 Menschen füllten an diesem Abend den Raum des Königshorster Gemeindebüros. Das Interesse an dem Thema ist groß, denn seit zwei Jahren steht der Mitteltrakt der ehemaligen Grundschule leer.

Bevor Arne Breder sich zum Vorhaben äußerte, stellte Ute Behnicke, Fehrbellins Bürgermeisterin, klar: "Es ist eine Idee und noch nicht abschließend in Sack und Tüten", sagte sie. Es werde nur nach außen getragen, was entstehen könnte. Die optimalen Verhältnisse, die während des Schulbetriebes herrschten, sollen erhalten bleiben. Die Gemeinde sei wählerisch dabei, welche Nutzung in Frage komme. Die Turnhalle wird regelmäßig für den Seniorensport gebraucht, die Freiwillige Feuerwehr befindet sich im hinteren Trakt des Gebäudes. Dieser sowie die Kita und der Jugendclub gegenüber sollen der Dorfgemeinschaft erhalten bleiben. "Ein Verkauf würde das Grundstück zerhacken, und das Ensemble wäre nicht mehr das, was es einmal war", sagte Behnicke.

Jetzt sei die Meinung der Bewohner wichtig, denn der Komplex, der Betriebskosten verursache, muss leben, so Behnicke. Wichtig sei dabei eine soziale, gemeindeorientierte Nutzung. Diesbezüglich ist Dreibrück seit gut einem Jahr im Gespräch. Von den dort lebenden Menschen mit Behinderungen gibt es viele nicht arbeitsfähige Senioren. Ihnen müsse Beschäftigung angeboten werden, so Arne Breder. "In Dreibrück sind die Räumlichkeiten beengt, es wäre ideal, hier einzuziehen", erklärte er. Nachdem er die sechs ehemaligen Klassenräume - zusammen 400 Quadratmeter - besichtigt hatte, hat er einen Architekten beauftragt. Dieser entwarf einen Plan, wie alles einmal aussehen könnte, mit komplett neuen Sanitäranlagen, Ruheräumen, neuen Fenster und breiteren Türen.

"Aber das muss eine Perspektive haben und ist immer ein Wagnis", so Breder, denn sein Vorhaben kam inzwischen ins Stocken, da einige Dreibrücker verstorben seien und die Jüngeren kein Interesse an einer Tagesbetreuung auswärts haben. Demnach sei momentan noch alles offen. Die Planung stehe nicht fest. Dennoch war es ihm wichtig, die Zustimmung der Königshorster zu bekommen. Diese sicherten ihre Unterstützung zu. Sie wollen eine Projektgruppe gründen und diese während der nächsten Sitzung des Ortsbeirates vorstellen.

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