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"Villa Finow" will Kapazitäten verdoppeln / Seit zwei Jahren in privater Hand

Pflegeheim legt Grundstein für Neubau

Symbolischer Akt: Burchard Führer versenkt eine Kupferdose mit Geld und der aktuellen MOZ-Ausgabe im Grundstein. Heimleiterin Angela Matthes und Maurer Ronny Mergl schauen zu.
Symbolischer Akt: Burchard Führer versenkt eine Kupferdose mit Geld und der aktuellen MOZ-Ausgabe im Grundstein. Heimleiterin Angela Matthes und Maurer Ronny Mergl schauen zu. © Foto: Sören Tetzlaff
Simon Rayß / 09.12.2014, 06:48 Uhr
Finow (MOZ) Der Grundstein für den Anbau liegt seit Montag. Die Basis jedoch für den neuen Wind in Finow wurde schon vor zwei Jahren gelegt. Damals hat die Dessauer Unternehmensgruppe Burchard Führer mit "Webers Ablage" das einzige vom Kreis Barnim geführte Pflegeheim übernommen und in die "Villa Finow" verwandelt.

"In kürzester Zeit haben wir erreicht, dass das Haus einen ausgezeichneten Ruf genießt", sagt Burchard Führer. Nun wird die Veränderung äußerlich sichtbar: Am Montag hat die Einrichtung die Grundsteinlegung für ein neues Haus gefeiert.

Momentan leben 21 Bewohner in der "Villa Finow". "Wir sind damit voll belegt", sagt Leiterin Angela Matthes. Die Bewohner sind partiell in Doppelzimmern untergebracht und teilen sich das Bad. Das wird nach Abschluss der Arbeiten nicht mehr so sein. "Dann werden es 40 Einzelzimmer, jedes mit eigenem Bad", schaut Angela Matthes voraus.

Bis es so weit ist, werden noch einige Monate ins Land gehen. Bisher wurde der Baugrund freigemacht, was gar nicht so einfach war, da der Boden sumpfig ist. 120 Betonpfähle tragen nun die Fundamentplatte und geben ihr Halt. Ein Teil des Haupthauses musste auch weichen: Der Wintergarten und Räumlichkeiten im Keller sind abgerissen worden.

Bis zum September des kommenden Jahres soll der Neubau fertig sein. So ist der Plan. "Aber niemand kann vorhersehen, wie viele Monate Winter wir bekommen", relativiert Burchard Führer. Im Anschluss kommt der Altbau an die Reihe: Die Bewohner wechseln hinüber in das neue Haus, während ihr gewohntes Domizil einer Sanierung unterzogen wird.

Nach einem weiteren halben Jahr werde der Altbau schon äußerlich fertig aussehen, sagt der Unternehmer, auch wenn es drinnen immer noch einiges zu tun gebe. Alles in allem kosten die Umbaumaßnahmen laut Burchard Führer drei bis dreieinhalb Millionen Euro. "Dann ist der Standort fertig und rund."

Die Bewohner stünden nach Abschluss der Arbeiten vor der Wahl: zurück ins vertraute Heim oder doch im Neubau bleiben? Der wird einiges zu bieten haben: Neben einem Speisesaal und einem Café soll er vor allem mit einer Terrasse punkten.

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