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Stefan L├Âtsch 01.04.2015 05:30 Uhr
Red. Eisenh├╝ttenstadt, eisenhuettenstadt-red@moz.de

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Kaum Resonanz auf BraMM-Pegida

Eisenh├╝ttenstadt (MOZ) Rund 40 Interessierte waren am Montagabend dem Aufruf der "BraMM-Pegida" zu einer Kundgebung und zu einem Spaziergang gefolgt. Die Demonstration verlief friedlich.

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"Ich habe doch gleich gesagt: Da ist mehr Polizei als Leute. Die meisten haben wahrscheinlich Angst", vermutete eine Frau, die am Montagabend auf dem Zentralen Platz zu einer Kundgebung des Brandenburger Ablegers der Pegida-Bewegung gekommen war. Wie viel Polizei an diesem Tag in Eisenhüttenstadt zusammengezogen worden war, wollte Polizeisprecher Burkhard Lehmann nicht sagen. "Wir machen dazu keine Angaben." Auf dem Zentralen Platz standen mehrere Mannschaftswagen, in den Zufahrten zu den Innenhöfen von der Straße der Republik aus mehrere Polizeiautos.

Ist es die Angst, seine Meinung öffentlich kundzutun, wie es die Frau meinte und auch ein Pegida-Sprecher? War es das schlechte Wetter? Kaum begann die Veranstaltung, kam ein Hagelschauer vom Himmel? Oder hat die Pegida-Bewegung schon die beste Zeit hinter sich? Gerade mal rund 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt, hörten den Reden zu und beteiligten sich anschließend an dem Spaziergang, der vom Zentralen Platz über die Straße der Republik, die Karl-Marx-Straße zurück zum Ausgangsort führte. 100 Teilnehmer hatten die Veranstalter im Vorfeld angemeldet.

Der Redner der BraMM-Pegida betonte, dass die Bewegung überparteilich sei. In 13 Punkten wurden die wesentlichen Anliegen der BraMM formuliert. Auch da wurde sich dazu bekannt, dass man gegen jede Form von Extremismus sei, sich zum Grundrecht auf Asyl bekenne, sich für die Rechte der gesellschaftlichen Minderheiten einsetze. Gleichzeitig sollen die Asylverfahren beschleunigt werden. Den meisten Applaus gab es für die Forderung, mehr Polizei auf die Straße zu schicken und die Grenzkriminalität zu bekämpfen. "Dafür seid ihr da", sagte der Redner in Richtung der vielen Polizisten, die die Demonstration absicherten.

Die wenigen Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Altersgruppen. Dabei war auch ein Bewohner aus einem Hochhaus in der Poststraße, in direkter Nachbarschaft der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZABH). Die Überbelegung der Einrichtung ist auch für sie eine Belastung. Mit ihren Anliegen fühlen sie sich oft genug alleine gelassen. BraMM-Pegida will am 13. April erneut eine Kundgebung abhalten.

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