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Für Überquerung der B 168 bekommen Radler und Skater eine Insel

Kreuzung soll umgebaut werden

Knotenpunkt soll entschärft und umgebaut werden: Diese Kurve auf der B 168 bei Groß-Rietz ist fast rechtwinklig
Knotenpunkt soll entschärft und umgebaut werden: Diese Kurve auf der B 168 bei Groß-Rietz ist fast rechtwinklig © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Ruth Buder / 13.04.2015, 21:34 Uhr
Beeskow (MOZ) Die S-Kurve auf der B 168 kurz vor beziehungsweise hinter Groß Rietz soll entschärft werden. Hintergrund ist die Errichtung eines Rad- und Skaterweges auf dem ehemaligen Bahndamm von Beeskow nach Bad Saarow, den die Gemeinde Rietz-Neuendorf und der Landesbetrieb Straßenwesen planen.

Der Radweg soll an der Ortsumgehung Beeskow an dem bereits vorhandenen Radweg aus Beeskow anschließen und in Richtung Groß Rietz weitergeführt werden. Der Abschnitt von der Ortsumgehung Beeskow bis zur Ortslage Groß Rietz einschließlich Knotenpunkt B 168/L 411 (Richtung Görzig) wird durch den Landesbetrieb Straßenwesen geplant, teilt Harald Günther vom Landesbetrieb für Straßenwesen mit. "Im Bereich der Anbindung der L 411 ist die B 168 durch eine enge Kurve gekennzeichnet, die den heutigen Verkehrsanforderungen nicht gerecht wird. Deshalb wurde im Landesbetrieb für Straßenwesen festgelegt, dass im  Zuge des Radwegebaus ein Knotenumbau erfolgt", sagt Günther. Damit soll nicht nur die verkehrliche Situation verbessert werden, die Radfahrer, Skater oder Fußgänger sollen an dieser Stelle die B 168 sicher überqueren können. Für sie wird eine Insel angelegt. Die Landesstraße 411 wird rechtwinklig an die B 168 angebunden.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird der Vorentwurf bearbeitet. Bis zum Herbst 2015 soll der Artenschutzfachbeitrag vorliegen, bis Ende dieses Jahres der Vorentwurf fertiggestellt werden. Wann gebaut wird, ist noch unklar. "Zurzeit können noch keine Aussagen zu einem möglichen Baubeginn getätigt werden. Der Bau ist unter anderem von der Bereitstellung der finanziellen Mittel und besonders von der Erlangung des Baurechts abhängig", teilt Harald Günther mit.

Auch die Gemeinde Rietz-Neuendorf will den Rad- und Skaterweg nur bauen, wenn sie Fördermittel bekommt. Man ist zwar optimistisch, aber schriftliche Zusagen gibt es bisher noch nicht.

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