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Bärbel Kraemer 20.03.2017 13:26 Uhr
Red. Bad Belzig, redaktion-bel@brawo.de

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"Wir brauchen Helden wie Dich"

Niemegk (MZV) "Ich darf selber nicht Blut spenden, weil ich zu alt bin", so Niemegks Bürgermeister Hans-Joachim Linthe. Dennoch hat er sich am Sonnabend Vormittag in der Schulküche in den Dienst der guten Sache gestellt. Linthe hat als Botschafter der Blutspendeaktion "Wir brauchen Helden wie Dich" des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost quasi die Schirmherrschaft über den in Niemegk anberaumten Blutspendetermin übernommen.

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Bürgermeister Hans-Joachim Linthe, Melanie Bokowski vom DRK-Blutspendedienst, Schwester Andrea Rose und Erstspender Matthias Steffen (v.li.) trafen in Niemegk zusammen.

© MZV

Jeder Blutspender, der im Verlauf des Vormittags dort eintrudelt, wird von ihm persönlich begrüßt - bevor das Team des DRK-Blutspendedienstes seines Amtes waltet.

Derweil bereiten die Frauen vom BOSS Speiseservice Niemegk leckere Smoothies vor. Der Vitamin-Kick in rot, grün und gelb steht aufgereiht in einer Smoothie-Bar und ist Teil der "Fit-in-den-Frühling-Tour" des Blutspendedienstes. Auf zwölf ausgewählten Spendeterminen innerhalb von acht Wochen in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen können alle Spender beim Imbiss nach der Spende an einer Smoothie-Bar - wie in Niemegk - frisch gepresste Vitamine tanken.

Melanie Bokowski, die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK Blutspendedienst Nord-Ost, erklärt: "Unsere Aktion "Wir brauchen Helden wie Dich' wendet sich insbesondere an Erstspender".

Matthias Steffen ist einer von ihnen. "Meine Ärztin hat mit den Tipp gegeben, es doch mal zu versuchen", sagt der 46 Jahre aus Klein Marzehns. Nach einem Check durch die Mediziner des DRK steht fest, dass Steffen Blut spenden darf. Die Prozedur dauert nicht lange. "Ich hätte es schon längst tun soll. Man nimmt sich nur immer nicht die Zeit", so der Unternehmer. Er verabschiedet sich mit dem guten Vorsatz, beim nächsten Mal wieder zu kommen. Auch um der eigenen Gesundheit wegen.

Dass das Blut spenden einen positiven Nebeneffekt für das Wohlbefinden hat, ist für Anne Schick aus Garrey nicht neu. "Ich Spende schon lange und habe zu DDR-Zeiten angefangen, in der Lehre. Für eine Blutspende gab es damals 50 Mark. Das reichte genau für eine Tankfüllung beim S50 sowie einen halben Broiler mit Pommes im Atlas in Potsdam", erzählt Anne Schick nach ihrer 19. Blutspende. Sie ergänzt: "Ich bin überzeugte Blutspenderin. Außerdem ist es für Frauen in einem gewissen Alter gesund." Gesund ist auch der Frische-Kick in grün aus Blattsalat, Ananas, Ingwer, Orangen- und Zitronensaft, für den sie sich nach der Blutspende entscheidet.

Später kommt Tobias Scherz zum Termin. Er gehört quasi bereits zu den alten Hasen was das Blut spenden betrifft. Der Niemegker ist 38 Jahre alt und wird seine 48. Blutspende leisten.

Als die Aktion nach drei Stunden endet, kann Melanie Bokowski auf ein positives Ergebnis verweisen. 43 Blutspender folgten am Sonnabend in Niemegk der Bitte um eine Blutspende - darunter drei Erstspender.

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