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Handball-Frauen bauen Zehn-Tore-Vorsprung gegen Rot-Weiß Friedland zum 30:18 aus

Ungefährdeter Sieg der Handballerinnen

Eine der erfolgreichen Torwerferinnen: HSC-Spielerin Lisa-Marie Busse (rechts) zieht an Vanessa Schreiber vorbei.
Eine der erfolgreichen Torwerferinnen: HSC-Spielerin Lisa-Marie Busse (rechts) zieht an Vanessa Schreiber vorbei. © Foto: Michael Benk
Christopher Kranich / 20.03.2017, 21:03 Uhr - Aktualisiert 31.08.2017, 11:27
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Handballerinnen des HSC 2000 Frankfurt haben die Punkte 31 und 32 eingefahren. Gegen den Verbandsliga-Aufsteiger Rot-Weiß Friedland kamen sie zu einem ungefährdeten 30:18 (16:7)-Heimerfolg und festigten ihre Spitzenposition.

Den Gastgeberinnen gelang ein Start nach Maß. Die an diesem Tag nicht aufzuhaltende Kapitänin Nicol Leuschner erzielte nach zweieinhalb Minuten per Schlagwurf das 1:0 für ihr Team. Danach lief das Spiel des HSC fast von allein: 2:0 hieß es nach fünf Minuten, 5:0 nach zehn und 9:0 nach 15 Minuten. Die Angriffe wurden konzentriert vorgetragen und die Abwehr stand wieder wie eine Festung. Beatrix Teschner, die Anne Sass im HSC-Tor vertrat, hielt bravourös. Den Friedländerinnen gelang der erste Treffer nach gut 16 Minuten. Die Oderstädterinnen ließen sich nicht aus dem Rhythmus bringen und führten in der 17. Minute das erste Mal mit zehn Toren Vorsprung (11:1). Schon früh wechselte Trainer Heiko Hillebrand deshalb durch. In die Kabinen ging es mit einem deutlichen 17:6.

In der Pausenansprache wurde darauf hingewiesen, nicht nachzulassen und an die Leistungen der ersten 15 Minuten anzuknüpfen. Dies gelang nur bedingt. Die Gäste erzielten den ersten Treffer in der zweiten Halbzeit zum 17:7. Bei diesem 10-Tore Vorsprung pendelte sich das Spiel ein. Lisa-Marie Busse besorgte zwar in der 37 Minute das 20. Tor für ihr Team zum 20:11, entscheidend ausbauen konnten die HSC-Frauen ihre Führung jedoch nicht. Das lag zum einen an den besser spielenden Gästen und zum anderen an den nicht mehr konsequent in Angriff und Abwehr agierenden Frankfurterinnen. Erst zum Ende der Partie legten die Hausherrinnen nochmal eine Schippe drauf und spielten konzentrierter. Den Schlusspunkt setzte Anne Liebenthal zum 30:18.

Heiko Hillebrand resümierte: "Wieder war eine stabile Abwehr der Grundstein für den Erfolg. Wie meine Mannschaft die Aufgabe nach dem Spitzenspiel in Calau angegangen ist, war beeindruckend. Uns trennen jetzt noch vier Spiele von der Brandenburgliga, aber wir werden erst Glückwünsche annehmen, wenn das letzte Spiel gespielt ist."

HSC: Beatrix Teschner - Nicol Leuschner 8/3, Lisa-Marie Busse 6, Lisa Berger 4, Elisa Winkowski 3, Anne Lubetzki 3, Nadine Wegener 2, Anne Liebenthal 2, Julia Kupper 1, Susen Böhme 1, Kathleen Rußmann, Charlotte Martin, Silke Unger, Antonia Wittkopp

Siebenmeter: HSC 4/3, Friedland: 2/1 - Zeitstrafen: HSC keine, Friedland: 2 - Schiedsrichter: Jürgen Frind und Roland Richter (TSV Germania Massen)

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