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Bernauer Doppelschlag entscheidet das Spiel

Einen Tick schneller: Der Bernauer Georg Machut (rechts) setzt sich gegen den Perleberger Patrick Mostaller durch.
Einen Tick schneller: Der Bernauer Georg Machut (rechts) setzt sich gegen den Perleberger Patrick Mostaller durch. © Foto: Dirk Schaal
Lukas Grybowski / 20.03.2017, 22:06 Uhr
Bernau (MOZ) "Es waren sehr widrige Verhältnisse, aber wir haben gewonnen, da kann man nicht sauer sein", gibt sich FSV-Trainer Christian Städing nach dem Spiel zufrieden. Denn auf einem sehr schwer zu bespielenden Rasenplatz in Bernau-Rehberge und starkem Wind tut sich der FSV Bernau im Spiel der Landesliga-Nord gegen Einheit Perleberg lange schwer.

Während Perleberg vor allem versucht durch Konter zum Erfolg zu kommen, schafft es der FSV lange nicht, ernsthafte Torchancen zu erspielen. Doch innerhalb von zwei Minuten sorgt der Tabellenführer für klare Verhältnisse. Zunächst steht Lenny Canalis Wandel nach einer Ecke am langen Pfosten goldrichtig und trifft zur Führung. Nur zwei Minuten später ist es dann Justin Pehl, der einen Bernauer Konter eiskalt zum 2:0 vollendet.

In der zweiten Hälfte zeigen sich die Bernauer nun offensiv gefährlicher, doch zu unkonzentriert im Abschluss. Die Gastgeber schaffen es nicht, sich durch die dicht gestaffelte Perleberger Abwehr zu kombinieren. In der 72. Minute plötzlich die Chance zum Anschlusstreffer für die Gäste, doch Björn Bauersfeld verzieht frei vor Bernau-Keeper Eric Niendorf deutlich. Im Gegenzeug bleibt Perleberg-Keeper Torster erneut Sieger im Duell mit Bernaus Georg Machut und verhindert so eine vorzeitige Entscheidung.

Fünf Minuten vor dem Ende wird es dann nochmal hektisch. Nach einer Rudelbildung im Mittelfeld sieht schlussendlich Perlebergs Marcel Wolf nach einer Tätlichkeit die rote Karte.

Mit einem satten Schuss von der linken Seite sorgt Georg Machut für den 3:0 Endstand (85.).

"Es war sicherlich kein Sahnestück von uns, aber wichtig ist, dass wir die drei Punkte haben. Es war ein Arbeitssieg, aber wir müssen schon früher das dritte Tor erzielen", analysiert Trainer Städing nach dem Spiel. "In den nächsten Wochen wird es für uns darum gehen, dass wir die Punkte einfach einsammeln", gibt der FSV-Trainer die Marschrichtung für die kommenden Wochen vor.

Bernau: Niendorf, Heidrich, Amuri, Bemmann (61. Troschke), Mahnke, Canalis Wandel (70.Neprjachin), Coric, Ejder, Pehl, Machut, Vujicic (61. Savkovic)

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