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Neuenhagen investiert weiter

Gut besucht: Zur Einwohnerversammlung kamen rund 300 Neuenhagener.
Gut besucht: Zur Einwohnerversammlung kamen rund 300 Neuenhagener. © Foto: MOZ /Gerd Markert
Margrit Meier / 16.11.2016, 07:11 Uhr
Neuenhagen (MOZ) Rund 300 Neuenhagener kamen zur traditionellen Einwohnerversammlung. Wie gewohnt, gab es einen Rückblick und Ausblicke auf das kommende Jahr.

Mit Zahlen und Fakten wartete Bürgermeister Jürgen Henze auf. So wurden 1,7 Millionen Euro zwischen 2013 und 2015 in die Werterhaltung der kommunalen Kitas gesteckt. 65 Prozent der Fahrbahnen und drei Viertel aller Gehwege sind in gutem bis sehr gutem Zustand. 2016 wurden 700 000 Euro in den Straßenbau - Kiefernallee, Sonnenweg, Buschwinkel und in die Grünstraße zwischen Kiefernallee und Niederheidenstraße - investiert.

Henze kündigte an, dass die Gemeinde das Projekt "Sichere Adresse" Neuenhagen fortführen wird. Trotz der Tatsache, dass die Zahl der Einbrüche zurückgeht. Von 68 im Jahr 2013 auf 24 im Vorjahr. "Wir würden uns wünschen, dass wir neben Hoppegarten auch andere Gemeinden des Verflechtungsraums sicherer machen könnten", sagte Henze und bekam dafür zustimmenden Beifall vom Publikum.

Die Feuerwehr sei dabei, den Krisenplan zur Bewältigung innerörtlicher Schadensereignisse gemeinsam mit umliegenden Gemeinden zu überarbeiten. Wohl hoffend, dass dieser Fall nie eintritt. Dennoch werde mit Discountern und Albrecht + Neiss sowie den Energieversorgern gesprochen, um im Ernstfall Lebensmittel und Strom zu haben. Henze informierte über die Projekte der IGA-Korrespondenzregion und dem Neuenhagener IGA-Tag am 8./9. Juli 2017 in Mahlsdorf.

Themen für das kommende Jahr sind die Gestaltung der Eisenbahnstraße. Noch dieses Jahr sollen die Eisenbahnerhäuser abgerissen werden, auch alte Gebäude, die auf dem Gut Bollensdorf nicht mehr gebraucht werden. Sie sollen dem Sport- und Geschichtspark weichen, der trotz nicht bewilligter Fördermittel gebaut werden soll. Zudem eine Turnhalle für die Grundschule Am Schwanenteich. Die Übergabe des Schul-Hauptgebäudes sei für den 1. Dezember geplant. Im kommenden Jahr soll die Goethe-Grundschule saniert werden. 16 Million Euro habe die Gemeinde in der Rücklage, worauf ein Bürger wissen wollte, wie viele Schulden Neuenhagen habe. Kämmerin Anja Hauche antwortete, dass für die Investitionen etwa für Kitas und Bürgerhaus pro Jahr rund eine halbe Millionen aufgebracht werden muss.

Die Erweiterung des Einstein-Gymnasiums wird kommen. Dies habe der Landrat ihm deutlich gesagt, führte Henze weiter aus. Er dankte öffentlich Renate und Gerd Konhäusner, die 25 Jahre die Oldtimershow auf dem Oktoberfest organisiert haben.

Themen, die die Bürger beschäftigen, waren: Die Essensversorgung in den Kitas und Schulen. Da, gestand Fachbereichsleiter Gunter Kirst, hatte es Probleme gegeben. Nun seien aber hoffentlich alle Sorgen ausgeräumt und die Lieferung stimmt, das Essen schmeckt und die Abrechnung klappt. Eine Mutter beklagte sich, dass ihre Tochter keine Essensprobe mit nach Hause bringen dürfe. Kirst will das klären. Und auch, auf welchem der vier Friedhöfe eine extra Abteilung für verstorbene Kinder eingerichtet werden kann. Dies hatte eine Neuenhagenerin angeregt. Sie verwies zudem auf unmögliche Lichtverhältnisse in der Lärchenaue. Doch da machte ihr Janina Meyer-Klepsch wenig Hoffnung, dass sich daran in den kommenden fünf Jahren etwas ändert. Kümmern will sie sich um den Hinweis, dass Bürger Hundekottüten bevorzugt an einem Grundstück im Fasanenweg ablegen. Der Autobahnlärm, das Ärztehaus, Raser in der Berliner Straße und der Hohen Allee/Lindenstraße, der Zehn-Minuten-Takt der S-Bahn und der Radweg nach Hönow waren weitere Themen. Bei Letzterem gehe die Gemeinde in Vorleistung und plane den Weg. In der Hoffnung, dann das Landesbauamt zu überzeugen, hier zu investieren.

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