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Nur jedes 40. Fahrzeug brach Regeln

Stopp: Relativ wenige Autofahrer sind in OPR beim Blitzermarathon mit dieser Signalkelle überrascht worden.
Stopp: Relativ wenige Autofahrer sind in OPR beim Blitzermarathon mit dieser Signalkelle überrascht worden. © Foto: MZV/Dzienian
Christian Schönberg / 20.04.2017, 23:29 Uhr
Ostprignitz-Ruppin (MZV) Beim Blitzermarathon sind am Mittwoch 14484 Fahrzeuge auf den Ostprignitz-Ruppiner Straßen überprüft worden - davon 13482 durch Blitzer-Fallen und 1002 durch Beamte, die Lasergeräte per Hand benutzten. Mit insgesamt 360 aufgedeckten Fällen hielt sich die Zahl der Verstöße aber in überschaubaren Grenzen: Lediglich jeder 40.ins Visier genommene Kraftfahrer musste gestoppt werden oder hat per Brief ein Verwarngeld zu erwarten.

Spitzenreiter war der Polizei zufolge ein Fahrer auf der Bundesautobahn 24. Zwischen den Anschlussstellen Neuruppin und Herzsprung war er mit Tempo 170 geblitzt worden. Erlaubt sind dort nur 130Kilometer pro Stunde. "Der Fahrer muss sich auf 120 Euro Strafe und einen Punkt einstellen", teilte Polizei-sprecher Stefan Rannefeld am Donnerstag mit.

Auf der Holzhausener Straße in Kyritz war ein Fahrer mit 81Kilometer pro Stunde gestoppt worden. Gestattet ist dort wie überall innerorts nur Tempo50. Weil sich der Verstoß innerhalb einer Ortschaft zugetragen hat, muss der Temposünder sich auf den zeitweisen Entzug der Fahrerlaubnis gefasst machen. Zusätzlich bekommt er zwei Punkte beim Bundesamt in Flensburg und ein Bußgeld von 160Euro aufgebrummt. Aufgedeckt worden sind im Landkreis auch etliche Verstöße wegen Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes.

Im Landkreis Oberhavel wurden durch die Polizei insgesamt 15580 Fahrzeuge gemessen, von denen 510 zu schnell waren. Somit ist in fast jedem 30.Fahrzeug ein Verstoß begangenen worden - deutlich mehr als in Ostprignitz-Ruppin. In Oberhavel ist unter anderem auch auf der L22 zwischen Lindow und Gransee geblitzt worden. Die höchsten Geschwindigkeitsverstöße wurden aber im Bereich des Dreiecks Havelland festgestellt. Spitzenreiter war ein Benz mit dem Kennzeichen der Hansestadt Rostock. Der Fahrer hatte Tempo193 auf dem Tacho. Dabei war in diesem Bereich nur eine Höchstgeschwindigkeit von 120Kilometern pro Stunde erlaubt. Der Mann muss mit einem Bußgeld in Höhe von 440Euro, zwei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten rechnen. In Wensickendorf südlich von Oranienburg gab es einen Raser, der vor einer Kita, an der nur Tempo 30 erlaubt war, 70 Stundenkilometer auf dem Tacho hatte. Auch ihm droht zeitweises Fahrverbot.

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