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Simone Weber 21.04.2017 11:09 Uhr
Red. Rathenow, redaktion-rn@brawo.de

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Auch Müllmarken sind "Rathenowika"

Rathenow (MOZ) In den Sammelalben von Achim Rateitschak haben Alu-Chips in Form der Müllmarken des Altkreises Rathenow das Jahr 1990 überlebt. "Schon zu DDR-Zeiten hat der damalige VEB Stawi Müllmarken in Form von Chips aus Aluminium verwendet", erklärt der Rathenower. "Später gab es dann farbige Kunststoff-Müllmarken." Der Rathenower sammelt ferner Münzen, Geldscheine und Medaillen, gern mit Bezug zu seiner Heimatstadt oder der Region. In seiner Sammlung findet sich auch eine 1991, zum 775. Stadtjubiläum, gefertigte Tonmedaille. Auch Geld, das in Zeiten größter Not im Umlauf war. "Die Rathenower Notgeldscheine der Optik- und Husarenserie, die der Rathenower Künstler Willy Lippert entwarf, sind bekannt", erzählt Rateischak. "Einige Rathenower Unternehmen, wie die Mühlenbesitzer haben während der Inflation Anfang der 1920er Jahre auch eigene Notgeld-Münzen herausgegeben. Das Kaufhaus Conitzer hat auf Briefmarken-Geld drucken lassen."

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Achim Rateitschak mit Tonmedaillen, die 1991 in Rathenow herausgegeben wurden.

© weber

Zur Philatelie- und Numismatik-Tauschbörse am Karfreitag im Kulturzentrum hatte der Sammler noch weitere "Rathenowika" dabei. Dazu gehörten alte Hundemarken der Stadt oder Medaillen und Anstecker von Vereinen. "Die Sportvereine haben früher viele Medaillen zu Jubiläen selbst herausgebracht", so der Sammler. "Ganz aktiv war da zum Beispiel der Judosportverein."

Schon als Schuljunge sei ihm aufgefallen, dass auf Münzen verschiedene Jahreszahlen und Buchstaben stehen. Wie er später heraus fand, stehen sie für die jeweiligen Prägestätten. Wenn ihm Geldstücke gefielen, steckte er sie in eine Sammelbüchse. "Mit der Währungsreform 1948 habe ich leider alle bis dahin gesammelten Münzen umgetauscht. Heute wären einige viel wert. Aber darauf kommt es mir vorrangig nicht an. Mir macht das Hobby einfach Spaß."

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