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Strumböen richten viele Schäden an

Sturmschaden in Bernau: Ein entwurzelter Baum an der L 200 kracht auf einen Zaun.
Sturmschaden in Bernau: Ein entwurzelter Baum an der L 200 kracht auf einen Zaun. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Olav Schröder und Kai-Uwe Kraka / 05.10.2017, 21:30 Uhr
Bernau (MOZ) Zahlreiche Einsätze mussten die Freiwilligen Feuerwehren am Donnerstagabend auch im Niederbarnim absolvieren. Bis Redaktionsschluss waren durch den Sturm vor allem starke Äste abgerissen oder Bäume gänzlich entwurzelt worden.

In Schönerlinde hatten die Sturmböen Ziegel aus dem Dach der Kirche gerissen. Verletzt wurde niemand, wie Pfarrer Arne Warthöfer sagte. Nachbarn, die beobachtet hatten, wie das Dach angehoben wurde und einzelne Ziegel zu Boden fielen, hatten die Kirchengemeinde informiert. Die Gefahr bestand vor allem darin, dass bei neuerlichen Orkanböen weitere Ziegel herausgerissen werden, sagte Ortsvorsteher Frank Liste.

In Bernau stürzte in der Heinersdorfer Straße ein abgerissener Ast am Parkplatz gegenüber vom Gaskessel auf parkende Autos. Auch in Zühlsdorf fiel eine ausgewachsene Birke auf einen Pkw. Der Fahrer, der bereits im Auto saß, blieb glücklicherweise unverletzt. An der L 200 zwischen Bernau und der Schiefen Brücke krachte ein Baum auf den Zaun eines Gewerbegrundstücks. In der Krokusstraße stürzte ebenso wie in der Zepernicker Bachstraße ein Baum um. In Ladeburg war die Otto-Schmidt-Straße wegen eines ausgerissenen Baumes nicht mehr passierbar.

Wegen vieler Unwetterschäden, unter anderem blockierten Bäume die Gleise, hatte die S-Bahn am späten Nachmittag den Zugverkehr komplett eingestellt. Davon war auch die S 2 zwischen Blankenburg und Bernau betroffen. Ein Schienenersatzverkehr konnte nicht eingerichtet werden, hieß es. Zahlreiche Fahrgäste warteten auf den Bahnhöfen. Auch auf den Regionalbahnlinien, unter anderem zwischen Ostkreuz und Werneuchen, fuhren keine Züge.

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