Bernau (moz) Mit den kühleren Temperaturen treten vermehrt Erkältungskrankheiten und grippale Infekte auf. Die Symptome einer Virusgrippe ähneln denen einer Erkältung. Sie setzen jedoch plötzlicher ein und sind meist stärker. „Hierzu zählen in erster Linie Fieber, trockener Reizhusten sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Besonders gefährdet sind ältere und chronisch kranke Menschen“, erläutert Beate Schmidt-Grimm, Amtsärztin des Landkreises Barnim.
Die Influenza-Impfung sei eine effektive Präventionsmaßnahme. Für den Herbst und Winter wird sowohl von der Weltgesundheitsorganisation als auch von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts Berlin ein Impfstoff empfohlen, der gleichzeitig gegen die drei voraussichtlich häufigsten Erregertypen schützt. Eine dieser Komponenten schützt auch gegen das sogenannte „Schweinegrippevirus“. Nach der Impfung dauert es in der Regel zwei Wochen bis ein ausreichender Schutz aufgebaut ist. Personen, bei denen eine Überempfindlichkeit gegen Hühnereiweiß oder einen anderen Bestandteil des Impfstoffs vorliegt, dürfen nicht geimpft werden. Bei akuten Infektionen sollte vorerst nicht geimpft werden.
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