Erkner (moz) Die Fußballer des FV Erkner stecken in der Landesliga Süd im Abstiegsschlamassel. Nach dem 0:4 (0:2) im Heimspiel gegen Ligaprimus RSV Waltersdorf rangieren die Randberliner nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Askania Schipkau eine Position vor dem Relegationsplatz.
Gleich scheppert’s: Waltersdorfs Andreas Fricke (2. v. l.) hat den Ball über Erkners Torwart Marcus Stuchly zum 2:0 geköpft.
Nun geht es bereits am Mittwochabend, um 19 Uhr, zum nächsten Spitzenklub – dem drittplatzierten MSV Rüdersdorf. Angesichts der prekären Situation gilt es auch einmal überraschende Punkt zu sammeln. Das sollte beim Lokalrivalen aus MOL möglich sein. „Wir wollen auf keinen Fall verlieren“, sagt Mittelfeldspieler Stefan Paul. Allerdings kann er selbst wie auch Martin Putzger dabei nicht mithelfen. Beide sahen gegen Waltersdorf ihre fünfte Gelbe Karte und sind gesperrt. Zudem fehlen wohl Marcel Maschke, Marco Krihl und Martin Wandt verletzt. „Wir müssen versuchen unsere individuellen Fehler abzustellen“, weiß Paul um ein Erfolgsrezept. Diese brachten Erkner auch gegen Waltersdorf auf die Verliererstraße.
Dabei war die Partie lange ausgeglichen, und auch spielerische Unterschiede waren kaum zu erkennen. Nach einem ersten Ausrufezeichen des RSV durch Andreas Fricke, der am FVE- Keeper Marcus Stuchly scheiterte, hatten auch die Hausherren sogar die große Chance zur Führung, aber der nachgerückte Außenverteidiger Robert Sandkaulen verfehlte per Direktabnahme das Tor. Kurz darauf fiel der Führungstreffer für die Gäste, als Marcus Uher den herauskommenden Stuchly zum 0:1 überlupfte (16.).
Mit fortlaufender Spieldauer bekam der Favorit aus Waltersdorf die Partie besser in den Griff, konnte aber erst wieder kurz vor der Pause für etwas Torgefahr sorgen. Einen eigentlich harmlosen Ball köpfte Fricke beinah von der Strafraumkante über den unmotiviert herauskommenden Stuchly hinweg zum 0:2-Pausenstand ins verwaiste FVE-Gehäuse (38.).
Die Hausherren kamen nochmal mit Schwung aus den Kabinen. Ihnen wurde in der 49. Minute aber jeglicher Wind aus den Segeln genommen, als Mike Jesse einen berechtigten Strafstoß sicher zum 0:3 verwandelte. Vorausgegangen war ein leichtfertiger Ballverlust, der den Gästekonter einleitete, bei dem Marcus Uher von Stephan Gorny nur noch regelwidrig im Sechzehner gestoppt werden konnte.
Damit war die Partie nun endgültig entschieden, und Waltersdorf spielte die Partie souverän runter. Das 0:4 war ein Geniestreich von Dennis Kutrieb, der den Ball bei einem Freistoß aus 25 Metern über die Mauer hinweg ins Tor streichelte (65.).
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Neueste Kommentare
24.05.2012 15:21:38 S. v. Rabenau
da seltsamerweise der Kommentar verschwand...
24.05.2012 15:03:35 Watchdog
NaJa.....
24.05.2012 14:23:07 FF Leser
Das soll nun der große "Wurf" im Nahmensfindungsprozess sein?
24.05.2012 14:07:29 Dagmar Rietz
Demokratie wagen
24.05.2012 13:53:56 Courage
Wir nehmen aber auch ALLES !