Frankfurt (Oder) (moz) Nutnica, das ist der slawische Begriff für Hof, Vorwerk, Gut, aus dem einst der Name Nuhnen abgeleitet wurde. Südlich der August-Bebel-Straße, Westkreuz und Kopernikusstraße verbindend, liegt der Teil der Stadt, der sich Nuhnen nennt. Der Name stammt von der früheren Verbindung der Güter Vorder-, Mittel- und Großnuhnen mit dem Vorwerk Nuhnen durch die gleichnamige Straße. Das weitläufige Gebiet umfasst unter anderem die Frankfurter Baumschulen. Ein besonders wertvoller Bestandteil der Natur sei die von Linden gesäumte Allee in Nuhnen, erklärt der Koordinator der Unteren Naturschutzbehörde, Siegmar Wegner. „Nach dem Naturschutzrecht sind Alleen in Brandenburg besonders geschützt. Es ist verboten, die dortigen Bäume zu zerstören.“
Kritischer Blick: In der Kleingartenanlage Eisenbahner-Gartenfreunde schaut Michael Wichmann wie hier fast täglich nach seinen Pflanzen. Das Obst und Gemüse, das er dort anbaut, isst er mit viel Genuss.
Wer der alten Nuhnenstraße bei einem Spaziergang folgt, passiert Pferde- und Schafweiden, um am Ende an einer von wilden Bäumen und Hecken umgebenen Fahrradstraße herauszukommen, die in der Tat zu einer Radtour einlädt. Auch die Bahnstrecke des Regionalexpress 1 in Richtung Berlin ist umgeben von urwüchsiger Natur. Links und rechts der Gleise findet man neben naturbelassenen Abschnitten auch viele Gärten. Die Kleingartenanlage Eisenbahner-Gartenfreunde animiert viele Hobbygärtner, „’raus ins Grüne“ zu fahren. Obwohl man sich fühlt, als wäre man im nächsten Dorf angekommen, gehören auch diese Gärten zur Stadt. Die Gartenanlage findet großen Anklang. Neben Autos aus Frankfurt parken hier auch jene aus Märkisch-Oderland und dem Landkreis Oder-Spree.
Michael Wichmann ist einer der begeisterten Gärtner. Der Rentner sitzt gemütlich auf einer Bank in seiner Laube im Dahlienweg. Auch eine Hollywoodschaukel und eine weitere Bank stehen in seinem Garten. Auf ihnen kann er sich ausruhen, wenn er den ganzen Tag in seinen Beeten gearbeitet hat, um das Obst und Gemüse zu pflegen.
Mit Mohrrüben, Bohnen, Kopfsalat, Zucchini, Wirsingkohl, Erdbeeren, Kirschen und Äpfeln kann sich Michael Wichmann selbst versorgen. „Als Rentner bin ich eben davon abhängig“, lacht der schlanke 68-Jährige. „Ich fahre fast jeden Tag mit meinem Moped her. Und jetzt kommt das Gute: Alles, was man hier anbaut, isst man mit Appetit. Im Supermarkt weiß man nicht, durch wie viele Hände das schon gegangen ist. Meine Tomaten zum Beispiel, das sind keine gekauften, die sind mein ganzer Stolz.“
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Neueste Kommentare
24.05.2012 15:21:38 S. v. Rabenau
da seltsamerweise der Kommentar verschwand...
24.05.2012 15:03:35 Watchdog
NaJa.....
24.05.2012 14:23:07 FF Leser
Das soll nun der große "Wurf" im Nahmensfindungsprozess sein?
24.05.2012 14:07:29 Dagmar Rietz
Demokratie wagen
24.05.2012 13:53:56 Courage
Wir nehmen aber auch ALLES !