Der Pangea-Wettbewerb ist unter den bundesweit drei größten Wettbewerben. Mehr als 100 000 Schüler der Klassen 3 bis 10 nahmen in diesem Jahr daran teil. Er steht unter Schirmherrschaft der Bildungsministerin Johanna Wanka.
Also ein renommierter Wettbewerb, bei dem Max Steffen so erfolgreich war. Der zehnjährige zuckt die Schultern, wenn man ihn fragt, warum er in Mathe so gut ist. "Schon mein Opa war gut in Mathe, vielleicht kommt es daher", sagt er. Vielleicht aber auch von der Mama, denn sie ist Kämmerin in Neuenhagen bei Berlin. Also eine mathematikinteressierte Familie. "In den ersten Klassen war ich immer schon Rechenkönig", erzählt Max Steffen schüchtern. Doch der zurückhaltende Junge mit den hübschen Sommersprossen auf der Nase ist mehr als nur ein Mathe-Ass.
Er ist auch leidenschaftlicher Fußballer. Sein Verein sind die Kickers Oderberg. Der Mathe-Wettbewerb fiel mit einen Spiel seiner Mannschaft zusammen, für ihn eine schwierige Entscheidung. Doch er ging zum Mathewettkampf, zehn Aufgaben hatte er da zu bewältigen, zum Beispiel eine solche: Die Seite eines Dreiecks ist fünf Zentimeter lang, eine andere vier. Wie viele Möglichkeiten gibt es für die Länge der dritten Seite? "Max ist ein ruhiger, kameradschaftlicher Schüler und ein guter Fußballer", erzählt auch Sandra Uckley, die Schulsozialarbeiterin in Neuenhagen.
68 Schüler aus der Insel-Grundschule Neuenhagen haben an dem Wettbewerb teilgenommen, insgesamt waren es 2534 aus Brandenburg. Auch den anderen Kindern aus der Schule habe es Spaß gemacht, sagt Karola Jahnke, die Mathe-Fachzirkelleiterin. Und bald kann man Max noch einmal gratulieren, am Montag wird er 11.