Am zweiten Adventswochenende haben sieben Orte zu Weihnachtsmärkten oder zum Plätzchenbacken eingeladen. Die Besucher trotzten dem schlechten Wetter. Einige Veranstalter zogen jedoch am Nachmittag aufgrund des Starkregens die Innenraum-Variante vor.
Die Kretschmann-Oberschule machte am Freitagabend den Anfang. Die Schüler und Lehrer verbanden den Tag der offenen Tür mit einem Weihnachtsmarkt. Für letzteres hatte sich der Schülerklub verwandelt. An den Ständen konnten die großen und kleinen Besucher sich selbst ausprobieren, kleine Gaben kaufen oder den Hunger mit Süßem oder auch Herzhaftem bekämpfen.
Der Hof der Grundschule "Alex Wedding" in Falkenberg hatte sich in ein Menschenmeer verwandelt. Schulleiter Willi Huwe begrüßte die zahlreichen Gäste. Während die Älteren eher draußen an den Ständen verweilten, probierten sich die Kleinen in der Bastelstube aus. Maria Tiede verschönerte einen Lebkuchen-Stiefel. Die Kinder konnten dabei zwischen bunten Farben, Zuckergüssen, Schokocreme, Streuseln und vielem mehr auswählen.
Auch in der Schule Altreetz stand das Basteln ganz oben auf der Liste. Sophie Johanna Herrmann war mit ihrer Mutter Diana gekommen. Sie bemalte weihnachtliche Gipstäfelchen. Andere versuchten ihr Glück an der Lostrommel. Sylvia Aurich und Diana Werner verkauften gefilzten Weihnachtsschmuck. "Der Erlös kommt der Klassenkasse zugute", verrieten die beiden.
In Wölsickendorf öffnete die Weihnachtsbäckerei am Sonnabendvormittag ihre Pforten. Ingrid Seiffarth, Vorsitzende des Vereins Landblüte, hatte ins Gutshaus eingeladen. Dort entstanden Plätzchen nach unterschiedlichsten Rezepten. "Auch nach einem ganz alten von meiner Großmutter", verriet sie.
Das Weihnachtstreffen in Leuenberg fiel buchstäblich ins Wasser. Die Mitglieder des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr zündeten trotzdem ein großes Feuer an. Unter einem schützenden Zelt rückten alle zusammen.
In Dannenberg konnte man sich ins warme Gemeindehaus zurückziehen. Während die Älteren dem Kaffee und Kuchen frönten, erfreuten sich die Kinder am Puppenspiel. Zusammen mit dem Posaunenchor und dem Kasper sangen sie zum Schluss "O Tannenbaum".
Die Besucher in Neulietzegöricke ließen sich vom Regen nicht die Laune vermiesen. Der Geselligkeitsverein und das Wirtsehepaar Püpke hatten Buden vorm "Feuchten Willi" aufgebaut. Der Weihnachtsmann schaute auch vorbei. Gegen die Kälte gab es warme Getränke.