„Wir haben ein durchwachsenes Jahr hinter uns“, stellte Jakobs in seiner Rede fest. Gemeinsam mit den Freunden von der SPD habe man Bodo Ihrke bei der Landratswahl unterstützt und es geschafft, dass er weiterarbeiten kann. Den Zwischenruf „Der Posten ist doch ausgelost worden“, quittierte der CDU-Kreisvorsitzende mit der Bemerkung: „Der Landkreis ist mit Ihrke in den besseren Händen“.
Was den Kreisverband betrifft, so sprach Jakobs von einer Konsolidierung. Die dort lange vorherrschende Unruhe sei gewichen. „Trotzdem gibt es in dem einen oder anderen Ortsverband noch gewisse Turbulenzen“, räumte der Mehrower ein. Dort müsse nun ein „echter Frieden“ einziehen. Strittige Fragen gehörten zwar auf den Tisch, nach einer Entscheidung müsse diese aber auch von allen akzeptiert werden.
Für das gerade begonnene Jahr haben sich die Barnimer Christdemokraten viel vorgenommen. Jakobs erwähnte vor allem die fünf Bürgermeisterwahlen im September. „Wir freuen uns, dass Wilfried Gehrke in Ahrensfelde wieder antritt“, sagte er. Man prüfe gegenwärtig auch, ob es Sinn mache, in den anderen Orten eigene Kandidaten aufzustellen.
Die Geschäftsstelle der Partei soll, trotz der schwierigen finanziellen Situation, nach Möglichkeit erhalten bleiben. Bisher sei die dortige Mitarbeiterin für 40 Stunden in der Woche bezahlt worden, nun seien es, entsprechend der Mitgliederzahl, nur noch 
20 Stunden. „Wir sind dazu mit der Uckermark im Gespräch“, sagte Jakobs.
Generalsekretär Gröhe, ganz Bundespolitiker, spannte in seiner fast einstündigen Rede den Bogen von Stuttgart 21 über Bauxit-Vorkommen in Brasilien bis zum Ehegatten-Splitting. Wohl etwas zu viel für einige Gäste, in den hinteren Reihen war bald leises Gemurmel zu vernehmen. In der ersten Frage an Gröhe ging es übrigens um die Präimplantationsdiagnostik – die Suppe musste noch etwas warten.