Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge erzählt den Gästen gern, wie der Wandlitzer Ortsteil anfangs belächelt wurde für den Wunsch, einen derartigen Stellplatz zu errichten. Mittlerweile gibt es einen Berliner Gast, der innerhalb der Saison mehrere Wochen in Prenden verbringt und sich damit sehr wohl fühlt.
Unweit des Platzes entsorgen sich aber Bürger ohne Rücksicht ihres Mülls. "Seit zehn Tagen liegt der Dreck schon dort, es wird aber immer mehr", ärgert sich Auge mal wieder. Eine Matratze, zwei Autoreifen, Styropor und simpler Hausmüll wurden neben den Glascontainern abgeworfen. Als Verursacher vermutet Auge Berliner Kleingärtner, die auf dem Weg in die Hauptstadt ihren Unrat abladen. Entsprechende Adressen hatte er schon gefunden und an die Behörden weitergeleitet. Früher half der Wandlitzer Bauhof dabei, diesen Müll schnell zu entsorgen, um nicht Dritte zu ermutigen, ebenfalls ihren Unrat abzuladen. Nun ist aber beim Umfängen oberhalb von einem Kubikmeter Müll der Landkreis zuständig. "Das dauert leider immer sehr lange", so Auge.