Die Argumentation leuchtete den anderen Fraktionen durchaus ein. Allerdings hatten mehrere Stadtverordnete Zweifel daran, dass ein weiterer Ausschuss notwendig ist. So verwies Christine Poppitz (Linke) darauf, dass dieser auch besetzt werden müsse. Für kleine Fraktionen bedeute das eine zusätzliche Belastung, merkte sie an. Péter Vida (Unabhängige) stellte fest, dass es in Brandenburg keine Kommune gebe, die mehr als fünf Ausschüsse habe. Er schlug daher vor, das Thema Umwelt dem Wirtschaftsaussschuss zuzuordnen. "Das ist sinnvoll", stimmte Georgi Tontschew dem Vorschlag zu. Er erinnerte an die Probleme, die die Stadt mit der Ansiedlung einer Reihe von Firmen aus dem Abfallbereich hatte und hat.
"Damit kann ich leben", bemerkte Thomas Dyhr. "Aber Umwelt muss vorne stehen", setzte er gleich mal Prioritäten. Endgültig beschlossen werden soll über die Erweiterung des Arbeitsbereiches im Wirtschaftsausschuss.