Der 28-jährige Kenianer aus dem Asylbewerberheim Althüttendorf, der am 8. Dezember tot auf einem Wochenendgrundstück gefunden worden war, ist an Unterkühlung gestorben. Dies habe die Obduktion der Leiche ergeben, so Peter Salender, Pressesprecher der Polizeidirektion Frankfurt (Oder). Die genauen Umstände seien aber noch unklar. "Die Ergebnisse der histologischen Untersuchungen stehen aus", so Salender. Denkbar wäre, dass Alkohol- oder Rauschmittelkonsum die Ursache der Unterkühlung waren.
Unabhängig von den Ermittlungsergebnissen fordert der Beirat für Migration und Integration des Landkreises eine "Stärkung des Heimbeirates". Die Rolle müsse durch verbindliche Mitentscheidungsrechte gefördert werden. Es sollte Regeln geben, "die die Mittel der Selbstverwaltung steigern", heißt es in der Pressemitteilung. Für das vom Landkreis Barnim selbst verwaltete Flüchtlingsheim in Wandlitz "muss ein solches Gremium von Anfang an eingerichtet werden", so Peter Vida, Vorsitzender des Integrationsbeirates.