Nachdem der Hang erneut gerutscht war, verständigten sich Kreisverwaltung und Amt Britz-Chorin-Oderberg in der vergangenen Woche zu dieser Maßnahme. „Diese Gefahr konnte ich nicht mehr verantworten“, sagt Bauamtsleiterin Birgit Lüdecke. Rund zehn Kubikmeter Geschiebemergel, zwei Geröllnester und einen großen Stein sollen die Fachleute in den nächsten Tagen zu Boden befördern. Kein leichtes Unterfangen. „Mit schwerem Gerät kann auf dem Hang nicht gearbeitet werden“, sagt Diplomgeologe Rumpelt. Schon jetzt gehen lauter Klüfte durch den fünf mal drei Meter großen Hangvorsprung, an dem die Männer arbeiten. „Ich habe Angst, dass der irgendwann abbricht“, fürchtet der Experte. Ihre Sicherheitsseile haben die Kletterer an stabilen Bäumen angebracht, die Seilbahn, an der die Erde körbeweise hinuntergelassen wird, ebenfalls. Mindestens bis Ende der Woche wird der Einsatz dauern. Die Kosten belaufen sich auf rund 10 000 Euro.