Zudem sind die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer mit Experten vor Ort, die noch Unentschlossene über verschiedene Berufswege informieren. Dasselbe gilt für die Arbeitsagentur. Auch sie hat Berater auf der Ausbildungsplatz- und Informationsbörse im Einsatz.
Diesjährige Schulabgänger sollten sich nun verstärkt um einen Ausbildungsplatz bemühen, rät Agentur-Pressesprecherin Sabine Endmann. Die großen Unternehmen hätten ihre Ausbildungsplätze für den Herbst 2016 teilweise schon vergeben. "Jeder will der Erste sein", erklärt die Pressesprecherin die frühe Azubi-Suche. "Dennoch ist es überhaupt noch nicht zu spät", beruhigt sie. Es gebe noch etliche freie Ausbildungsstellen.
Der Berufstrend gehe bei Jugendlichen immer mehr in Richtung Bürotätigkeit, berichtet Sabine Endmann. "Die Jugendlichen sollten aber auch mal über einen handwerklichen oder technischen Beruf nachdenken", rät sie. Schließlich mache es vielen Spaß, mit den Händen zu arbeiten. Aktuell suchen beispielsweise Tischlereien und Landwirtschaftsbetriebe. Aber auch Dienstleister wie Hotels oder Augenoptiker vergeben ab September wieder Ausbildungsplätze.
"Im Barnim gibt es mehr Bewerber als freie Plätze", weiß die Pressesprecherin. Wer möchte, könne zur Messe gleich seine Bewerbungsunterlagen mitbringen. Außerdem könnten Kurzentschlossene vor Ort einen Steckbrief ausfüllen und verteilen. Neben Absolventen ist der Berufemarkt auch für Jüngere geeignet, die zum Beispiel über ein Schülerpraktikum in die Berufswelt schnuppern wollen. Auch Flüchtlinge sind zu der Messe willkommen. Eine Auflistung der Aussteller folgt in Kürze.
Weitere Informationen und die Anmeldung unter www.osz2. barnim.de oder 03334 374666