Dort können sich am 27. Januar Schüler, aber auch unzufriedene Azubis, über mögliche Berufsausbildungen und mögliche Ausbildungsbetriebe informieren. Ebenso ist der Markt auch eine Gelegenheit für die Unternehmen der Region um Nachwuchs für sich zu gewinnen.
Organisiert wird das Angebot von der Schule in Kooperation mit der Stadt und der Agentur für Arbeit. Evelyn Brotmann organisiert den Berufemarkt vonseiten der Schule und betont: "Es ist sehr wichtig, dass die Eltern an dem Tag auch mitkommen." Kämen die Schüler alleine, sei der Beratungsbedarf eher gering. Das sieht auch Maja Teske so, die bei der Agentur für Arbeit die Berufsberatung leitet. "Eltern sind die besten Berufsberater", sagt sie. Niemand kenne die Eignungen und Neigungen der Kinder so gut wie ihre Eltern.
Insgesamt 78 Betriebe stellten sich in diesem Jahr bei möglichen Azubis vor. Wichtig sei dabei auch die Berufspraxis, meint Constanze Hildebrandt, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit in Eberswalde. Sie rät Unternehmen deswegen, kleine Praxisübungen mitzubringen, um dem potenziellen Nachwuchs den Beruf so genau wie möglich zu präsentieren. Außerdem sei es sinnvoll eigene Azubis mitzubringen. "Die können mit den Schülern viel besser auf Augenhöhe sprechen", erklärt sie.
Das Angebot richtet sich auch explizit an Geflüchtete. "Unsere Vermittler mit Fremdsprachenkenntnissen werden dort sein", sagt Constanze Hildebrandt.
Bislang haben sich für die 22. Auflage des Marktes 18 Arbeitgeber angemeldet.
Anmeldung bis 22. Dezember unter www.osz2.barmin.de