75 Aussteller waren es im vergangenen Jahr. Auf eine ähnliche Zahl wird auch für den 23. Januar gebaut. "Allerdings geht es nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität", so Evelyn Brotmann. Sie hofft, dass Besucher an den einzelnen Ständen wieder viel ausprobieren können. Besonders bewährt habe sich, dass die Betriebe ihre Auszubildenden mitbringen. Diese könnten am besten schildern, was im jeweiligen Beruf erwartet wird.
Um Öffentlichkeitswirksamkeit ihres Vorhabens machen sich OSZ, Arbeitsagentur und die Stadt keine Sorgen. Schließlich hätten mit Diana Golze (Die Linke), Albrecht Gerber und Günter Baaske (SPD) schon drei Brandenburgische Minister ihr Kommen angekündigt.
Beim Vorbereitungstreffen sprach Friedhelm Boginski auch die Herausforderung an, Flüchtlinge durch Berufsausbildung zu integrieren. "Wir werden gemeinsam Wege finden, sie einzubinden", so Schulleiterin Heike Borecky. Die neuen Eberswalder seien willkommen. "Weil wir sie definitiv brauchen, um einen Schulstandort zu erhalten".
Fremdsprachenlehrer für Englisch, Französisch und Spanisch am OSZ würden dabei helfen, Sprachbarrieren abzubauen. Die Arbeitsagentur Eberswalde werde extra für die Vermittlung von Flüchtlingen jemanden einstellen, kündigte die stellvertretende Agenturleiterin Constanze Hildebrandt an.