Die Rechtsradikalen präsentieren sich, weil die NPD in Brandenburg in den Landtag möchte, der 2014 neu gewählt wird. In Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen hat sie es schon geschafft. Demzufolge ist Brandenburg ein weißer Fleck. Somit klafft eine große Lücke zwischen dem südlichen und nördlichen Bundesland. Mit Themen, wie Grenzkriminalität und Eurokrise soll in Frankfurt (Oder) gepunktet werden. So die Denkweise, auch hinsichtlich eines EU-Austrittes Deutschlands. "Das sind Themen, die aktuell und anschlussfähig sind", sagt Iwona Kafih. Die Neonazis haben "ihren" Frankfurt (Oder)-Tag unter das Motto: "Raus aus der EU - Grenzen dicht!" gestellt.
Um den Ambitionen der NPD und anderer rechter Gruppierungen entgegen zu treten, hat sich das Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)" gegründet, welches klar Stellung gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass bezieht.
Während die Frankfurter Stadtverwaltung ihre Unterstützung zusagte, hoffen auch die Eisenhüttenstädter auf Signale aus dem Rathaus. Landtagsabgeordnete Helga Böhnisch (Die Linke) hat sich mit der IG Metall in Verbindung gesetzt, um einen Bus von Eisenhüttenstädter nach Frankfurt (Oder) zu organisieren. Dies wird ebenso vom Betriebsrat und ArcelorMittal unterstützt.
Der Bus startet am Sonnabend in Eisenhüttenstadt am Busbahnhof um 9.30 Uhr, Anmeldung unter Telefon 03364 372691 oder beim Vertrauensmann.