Das Heim ist am 1. November vorigen Jahres eröffnet worden. Die meisten der rund 70 Bewohner der Erstunterkunft aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, dem Iran, Somalia, Kenia und Eritrea sind noch hier und bilden zusammen eine große Familie. Fünfzehn von ihnen haben sich nun als Köche bewährt. "Mindestens vierzig weitere haben geholfen", freute sich Rehan Tariq, der die Hauptlast der Organisation übernommen hatte. Rund 80 Gäste mussten versorgt werden mit Gerichten, die nicht nur fantastisch anmutende Namen trugen, wie Khask Babemian (Iran), Mokimo (Kenia) und Kabuli Pulao (Afghanistan), sondern auch ebenso schmeckten.
Ingrid Hartmann und Astrid Böger waren "gespannt auf das leckere Essen" und wurden nicht enttäuscht. Ingrid Hartmann aber war vor allem deshalb hier, "um andere Kulturen kennenzulernen und zu sehen, ob noch Hilfe gebraucht wird". Auch für Astrid Böger, die sich mit Migrationsprogrammen beschäftigt, stand der Austausch mit den Bewohnern im Vordergrund. Ihr kommt es darauf an, "zu helfen, dass Integration besser stattfinden kann", wie sie erzählte.