Mit neuen Angeboten und einem neuen Geldgeber ist der Kiez-Punkt an der Straße des Friedens in Zehdenick am Mittwochnachmittag ins zweite Jahr gestartet. Zwei Stunden, bevor es losging, überreichte Kreissozialdezernent Dieter Starke der Initiatorin Karin Domke den Fördermittelbescheid für die Personalkosten. Die werden jetzt aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben" finanziert. Weil eine Person ein Angebot wie den Kiez-Punkt allein nicht stemmen kann, ist Katrin Domke auf viele Ehrenamtler angewiesen. Ergotherapeuten, Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Zehdenick und der evangelischen Beratungsstelle im Kloster sowie Pfarrer Andreas Domke helfen dabei, Jung und Alt ein attraktives Freizeitangebot zu bieten. Jeden Mittwoch von 14.30 bis 18 Uhr öffnet der Kiez-Punkt größtenteils unter freiem Himmel seine Türen für die Besucher. Neu im Angebot ist unter anderem das Erlernen alter Handwerkstechniken. Anke Culemann bot zum Auftakt an, aus Schafswolle richtige Wolle zu spinnen.