Durch Kneifen, Schubsen und Ohrenziehen wollte ein 34-Jähriger am Donnerstag in Neuruppin seinen Hund zu einem Kampf animieren. Passanten sahen das und riefen gegen 20.50 Uhr die Polizei an die Karl-Marx-Straße.

Neuruppiner gab psychische Probleme an

Als die Beamten vor Ort waren, meinte der offenbar unter Drogen stehende Mann, dass er psychische Probleme hat und nicht in der Lage ist, seinen Hund auch nur kurz los zu lassen. Außerdem benötige er Hilfe, da seine Wohnung in einem desolaten Zustand sei – so sehr, dass er den Hund nicht dorthin zurückbringen wolle.
Als Verwandte des Neuruppiners verständigt wurden und vor Ort erschienen, gab der 34-Jährige den Labrador-Mischling heraus und ließ sich selbst medizinisch untersuchen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Der Mann hatte Amphetamine genommen

Ein Drogenschnelltest zeigte an, dass der Mann Amphetamine genommen hatte. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Weil der Hund in einem schlechten Zustand war, erwartet den 34-Jährigen nun auch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Das Veterinäramt wurde informiert.