Dreizehn Gastvereine folgten der Einladung des RCC. So auch die noch etwas älteren Vereine aus Friesack (1953), Pessin (1963), Brandenburg an der Havel (1964) und, dem ältesten der vier Potsdamer Karnevalsvereine, der Potsdamer Karneval Verein (1966). Aber auch die Vereine aus Premnitz, Garlitz, Buckow und Lehnitz (Oranienburg) sowie Kamern, Heeren, Bismark und Querstedt aus Sachsen-Anhalt kamen. Das befreundete Schollene musste kurzfristig absagen.
Den Umzug führte das Schalmeienorcheter Rathenower Optis an, gefolgt von den Trucks der Vereine aus Pessin, Friesack, Garlitz, Bismark undDer Brandenburger Karnevals Club nahm mit einem wohl einmaligen Truck, einem komplett dreidimensional figürlich gestalteten Wagen, teil. Die Mitglieder des Buckower Carnevals Verein, nebst Prinzenpaar, fuhren standesgemäß in zwei Pferdekutschen. Die Rathenower Stadtverwaltung mit Bürgermeister Ronald Seeger und Optikpark-Biber Opti fuhr mit rund einem Dutzend kostümierter Narren auf einem eigenen Transporter im Umzug mit.
Die stets außergewöhnlich kostümierten Stinknormalen Superhelden fielen an diesem Tag, unter den vielen Narren, auf ihrem Transporter erstmals gar nicht besonders auf. Auch Stefan Meyer, RCC-Prinz der Saison 2013/2014 und ehemaliges RCC-Elferratsmitglied, unterstützte als begeisterter Simson-Fan den Umzug mit zwei Freunden auf ihren DDR-Kult-Mopeds.
Rund 250 aktive Narren gestalteten den einstündigen Festumzug durch die Innenstadt. Trotz des Nieselregens standen an den Straßen immer wieder Menschen, die mit ordentlich Kamelle belohnt wurden. "Ein Hammer!!!", fasste der durch seine Rosenmontagsumzüge erfahrene Uwe Rahn, Präsident des Friesacker Karneval Clubs, die Stimmung zusammen. So war Rathenow für einen Tag unbestritten die Karnevalshochburg im Land. Nach dem Umzug nahmen die Gäste, außer Pessin und Heeren, an der elften Fremdensitzung des RCC im Havelrestaurant "Schwedendamm" teil.  
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