Doch das sei von dem Gremium nicht zu leisten, das nur etwa alle drei Monate zusammen kommt, meinte nicht nur Podelzigs Bürgermeisterin Angelika Knispel. Als eine Vertreterin des Amtes Lebus in der Moro-Arbeitsgruppe wusste sie: "Andere Ämter sind mit ihren Überlegungen schon viel weiter. Wir müssen an der Thematik dran bleiben, damit nicht passiert, was ich nicht will: Die Eingemeindung nach Frankfurt", so Knispel. Sie wünsche sich mehr Informationen über mögliche Kooperationsmodelle. Denn "das wollen die Bürger von uns wissen", so die Podelzigerin. Amtsdirektor Heiko Friedemann sieht es als Aufgabe der Arbeitsgruppe, Wissen zu den anstehenden Strukturreformen zu sammeln und weiter zu geben. Er bat darum, auch die Lebuser zu den Beratungen einzuladen. Das will der Trepliner Bürgermeister Joachim Kretschmann tun. Er bot an, das erste Treffen der Arbeitsgruppe in der Trepliner Amtsscheune zu organisieren. Als ihre Vertreter haben die Gemeinden Frank Fries und Ralf Tomczik (Zeschdorf), Detlef Schieberle und Paul-Christoph Richert (Reitwein), Alfred Nowak und Thomas Mix (Podelzig) sowie Joachin Kretschmann und Dako Kaap (Treplin) benannt.
Aus dem Innenausschuss des Landtages brachte Heiko Friedemann die Erkenntnis mit, dass "wohl die Kreisgebiets- und nicht die Verwaltungsstrukturreform die erste Hürde werden wird".