Die Abgeordneten folgten der Argumentation der Amtsverwaltung, dass die 15 Jahre alte Satzung überholt sei. So ist die ortsübliche Miete, die als Grundlage für die Berechnung der Zweitwohnungssteuer dient, von damals 2,61 Euro/m2 auf jetzt 3,73 Euro/m2 gestiegen. Bislang erhebt die Gemeinde zehn Prozent davon als Zweitwohnungssteuer. Üblich sind laut Verwaltung fünf bis 20 Prozent. Die Abgeordneten der chronisch klammen Kommune beschlossen, den Steuersatz auf 15 Prozent zu erhöhen. Die zehnprozentige Ermäßigung wegen des fehlenden Anschlusses ans Wassernetz entfällt.