Die Einladung an den Bundesverband der Funkamateure erfolgte als Sonderwettbewerb, der anlässlich des 650-jährigen Jubiläums von Petershagen daran erinnern sollte, dass es hier von 1965 bis 1990 eine sehr aktive Funksport-Jugendgruppe gab. "Es ist ein Anlass, die Sportart mal wieder nach Petershagen zu bringen. Denn die Funktechnik existiert seit gut 100 Jahren, Peilwettkämpfe seit etwa 60 Jahren - ein Tropfen in der Geschichte", erklärte Kelm.
An den zwei Tagen waren dann drei Läufe unterschiedlichen Niveaus angesagt. Hierbei ging es darum, mit kleinen, tragbaren Empfängern per Funkpeilung kleine Sender zu finden, die im Stienitzwald versteckt waren - eben die "Füchse". Die Reihenfolge, in der diese Sender angelaufen werden konnten, war vorher nicht festgelegt; so machte die Planung der eigenen Laufstrecke einen wesentlichen Reiz aus. Zumal jeder Sender nur alle fünf Minuten und immer nur für eine Minute hörbar war.
Als Hilfsmittel gab es außer dem Peilempfänger nur eine Geländekarte und einen Kompass. Mit durchschnittlichen Laufstrecken von zwölf Kilometern konnte man durchaus von einem auch sportlich ambitionierten Programm sprechen. Für die Gäste gab es noch ein Rahmenprogramm mit Workshop zum Thema Erdantennen.