Kinder aus der Baumhaus-Gruppe der benachbarten Kita "Fuchsbau" bringen dem jungen Bäumchen einen Willkommensgruß und anschließend wird kräftig angepackt: beim Schippen, Erde fest Antrampeln und beim Gießen. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr waren sie die "Paten" für den Feldahorn, berichtet Erzieherin Cordula Witt. Regelmäßig schaue sie mit den Kindern hier vorbei, gieße bei Trockenheit auch. Immerhin gibt es wöchentlich den Waldtag in der kommunalen Kita. "Jeden Freitag sind wir auch mit den Jüngsten eine Stunde hier draußen", ergänzt Erzieherin Anne Grabert.
So kann die amtierende Bürgermeisterin Heidi Mora (BGR) an Erlebtes anknüpfen, wenn sie von Schützenswertem im Wald, von Pilzen, Tieren, Bienen, die Honig sammeln, erzählt. Und Silvia Plötz erklärt kindgerecht, was die Großen auf dem daneben aufgestellten Schild nachlesen können. Zum Beispiel, dass die Winterlinde später als andere blüht und so für Insekten wichtig ist.
Wieder ist das kleine Wäldchen mitten im Siedlungsraum, um das sich Kuno Adomeit tagaus, tagein kümmert, um eine Attraktion reicher geworden. Viele Ideen sind im Gespräch, um den Waldpark, wie ihn Gemeindevertreter Reinhard Gohlke aus der Initiativgruppe Naturlehrpfad nennt, zum Anziehungspunkt für viele zu machen. Ein Vorschlag wäre, ihn zum Gemeinschaftsförderprojekt für 2017 zu wählen.