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Winterjacken für Sicherheitspartner

Jackenübernahme: Inspektionsleiter Sven Brandau weist Edmund Schulz, Klaus Schneider und Richard Priemuth (v.l.) ein.
Jackenübernahme: Inspektionsleiter Sven Brandau weist Edmund Schulz, Klaus Schneider und Richard Priemuth (v.l.) ein. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 17.10.2015, 04:11 Uhr
Seelow/Letschin (MOZ) Die Sicherheitspartner aus Seelow, Bleyen-Genschmar, Küstriner Vorland und Sophienthal haben am Freitag vom Innenministerium Winterjacken bekommen. Damit haben Minister Karl-Heinz-Schröter und die SPD-Landtagsabgeordnete Simona Koß ihr Versprechen eingehalten.

Mit Innenminister Karl-Heinz Schröter waren am Freitag auch Landrat Gernot Schmidt, Polizeiinspektionsleiter Sven Brandau sowie die Verwaltungsleiter von Seelow, Golzow und Letschin in den kleinen Saal des Kreiskulturhauses gekommen. "Ein Onkel, der was mitbringt, ist besser als eine Tante, die Klavier spielt", meinte Schröter mit Blick auf die neben ihm aufgeschichteten Winterjacken.

Die Übergabe der Bekleidungsstücke, die die Sicherheitspartner nicht nur wärmen, sonder auch als solche ausweisen, sei vor allem der Beharrlichkeit der Landtagsabgeordneten Simona Koß (SPD) zu verdanken, die nicht locker gelassen habe, das Versprechen einzulösen.

Der Minister nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Ehrenamtlern zu bedanken, die in allen vier Bereichen zu echten Partnern der Polizei geworden sind. Gemeinsam mit den Feuerwehren, den Sicherheitspartnern und der Polizei gelinge es, die Sicherheit in den Heimatdörfern zu stärken.

Mit großem Interesse nahmen die Vertreter der Kommunen und Sicherheitspartnerschaften seine Einladung an: Am 7. Dezember findet an der Polizeifachhochschule Oranienburg eine Fachkonferenz zur Neufassung des 20 Jahre alten Präventionserlasses statt. Bereits jetzt laufen in den Ämtern Workshops zu diesem Thema.

Eine der wichtigsten Forderungen dabei ist die Anpassung der Aufwandsentschädigungen für Sicherheitspartner. Der Innenminister rief dazu auf, dass sich weitere Sicherheitspartnerschaften bilden, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dazu beitragen, dass auch in den kleinen Dörfern Haus und Hof sicher sind.

Dass die Sicherheitspartner tatsächlich eine wichtige Rolle spielen, das wurde am Abend zuvor in der Gemeindevertretersitzung von Letschin deutlich. Im Saal der Kienitzer Hafengaststätte hatten Seelows Wachenleiter Thomas Wendland und Uwe Engel, Leiter der Sicherheitsparnerschaft Sophienthal, einen Bericht zur Sicherheitslage gegeben. Dabei lobte Wendland die sehr gute Zusammenarbeit mit den am 21. April berufenen zehn Ehrenamtlern. Die Streifentätigkeit habe dazu geführt, dass die Welle der Einbrüche, die zu ihrer Bildung geführt hatten, deutlich abgenommen habe.

Uwe Engel seinerseits lobte, dass mit Sebastian Thon ein guter Koordinator und Ansprechpartner gefunden wurde, der sich verlässlich um die Belange der Sicherheitspartner kümmert. Allerdings verursache die ehrenamtliche Tätigkeit in den kleinen Orten auch einen größeren Aufwand als beispielsweise in der Kreisstadt. So verfahren die Streifen während eines Einsatzes durchschnittlich 40 Kilometer. De Akzeptanz der Streifentätigkeit in den drei Ortsteile sei sehr gut. Lediglich in Rehfeld habe sich ein hoher Landesbediensteter über die Beeinträchtigung seiner Privatsphäre beschwert.

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