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Bau einer Ampelanlage an der Oranienburger Straße wird sich weiter verzögern

Protest vom Bündnis für Bernau

SRAKITIN / 07.10.2017, 06:09 Uhr
Bernau (sas) Die Führungsriege des Bündnis für Bernau (BfB) ist sauer.Sie fühlt sich von der Stadtverwaltung verschaukelt und hat jetzt einen Beschwerdebrief an Bürgermeister André Stahl geschrieben. Es geht um mehr Sicherheit für die Fußgänger in der Oranienburger Straße. Bereits im Januar dieses Jahres hatte das Bündnis für Bernau dem Bürgermeister 878 Unterschriften von Eltern und Großeltern übergeben, deren Kinder und Enkelkinder eine der Kitas in der Oranienburger Straße besuchen. Ein Überqueren der viel befahrenen Straße, die von der Autobahn in die Innenstadt führt und auf der insbesondere in den Morgen- und Nachmittagstunden lange Staus bis zum Kreisverkehr die Regel statt die Ausnahme sind, ist für Fußgänger, noch dazu mit kleinen Kindern, kaum gefahrlos möglich. Mit der Unterschriftenliste wollte BfB seiner und der Forderung der SPD/Freie Fraktion nach einem sicheren Übergang für die Kindergartenkinder und deren Begleiter Nachdruck verleihen.

Die Aktion zeigte Wirkung. Einstimmig erhoben die Ber-nauer Stadtverordneten die geforderte Maßnahme zum Beschluss und damit zum Auftrag für die Stadtverwaltung.

Die untere Straßenverkehrs-behörde stimmte in der Folge einem Fußgängerüberweg mit Ampel zu. Nach mehreren Nachfragen seitens BfB wurde als Termin der Fertigstellung der Monat September benannt. Seitens der Landesbehörde sollten auch die finanziellen Mittel bis Oktober bereitgestellt werden. BfB rechnete also fest damit, dass die Ampelanlage nun eingerichtet wird. Um so ernüchternder ist das Bündnis, dass ausgerechnet das Ordnungsamt der Stadt einen Beratungstermin zum Knotenpunkt Fichtestraße/ Oranienburger Straße auf den 13. November festgelegt hat.

"Wir sind mit einer weiteren Verzögerung der Errichtung dieses Überweges nicht einverstanden", protestieren BfB-Vorsitzender Axel Klatt und Vize-Fraktionschef Thomas Werner in ihrem Schreiben an den Bürgermeister. Sie sehen in dem Vorgehen des Ordnungsamtes ein Hintertreiben des Stadtverordnetenbeschlusses.

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