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Reitwein erlebt ein besonderes Ereignis auf Rollen

Berliner Skater sahnen an der Oder richtig ab

Auf die Plätze fertig los: Heiko Zacher (links) schickt die Nachwuchskonkurrenz auf die Strecke. Das Aufgabenfeld des Reitweiner "Chef-Organisators" ist stets breit gefächert beim Skatertag an der Oder.
Auf die Plätze fertig los: Heiko Zacher (links) schickt die Nachwuchskonkurrenz auf die Strecke. Das Aufgabenfeld des Reitweiner "Chef-Organisators" ist stets breit gefächert beim Skatertag an der Oder. © Foto: MOZ/Udo Plate
Udo Plate / 22.08.2016, 17:48 Uhr
Reitwein (MOZ) Es erwies sich wieder einmal als besonderes Ereignis und ist für den kleinen Ort Reitwein stets aufs Neue ein Skate-Feiertag. So auch am Sonntag, als die nunmehr achte, gemeinsam mit dem Frankfurter Team Justitia organisierte, Auflage gestartet wurde.

Dabei meinte es der Wettergott für die Veranstalter zumindest in der Nacht zuvor mit ergiebigen Regenfällen nicht eben gut. "Das ist für unseren kleinen Ort ein ganz besonderes Ereignis, eine einmalige Chance. Eine solche Skaterveranstaltung sucht in Märkisch-Oderland ihresgleichen. Allerdings hat der anhaltende Regen fraglos zahlreiche Aktive, die eine weitere Anfahrt vor der Brust gehabt hätten, vom Kommen abgehalten", meinte Heiko Zacher, bei dem im Hintergrund stets alle Fäden des Reitweiner Skatertages zusammenlaufen.

Keine Frage: Der Reitweiner Skate-Halbmarathon gilt längst als eine der Topveranstaltungen der Rollensportler in der Oderregion und dies auch ohne eigens dafür gebaute Strecken. Die einzelnen Konkurrenzen werden nämlich auf den speziell zum Renntag gesperrten Straßen zwischen Reitwein, Podelzig und Lebus entlang der Oder ausgetragen.

Erstmals hatte Heiko Zacher eine elektronische Zeitmessung geordert. Das Unternehmen Chronobase hatte sich mit seinem Equipment am Reitweiner Ortsausgang am Start aufgebaut. So wurde bei der Dateneinpflege zur Anmeldung jeder Starter mit einem "Minisender" versehen und dementsprechend konnte die elektronische Zeitmessung durchgeführt werden. "Das ist nochmals eine Verbesserung und vor allem eine Erleichterung. Die analoge Zeitmessung war doch schon mit einigem Aufwand verbunden", freute sich Zacher, der selbst den Halbmarathon in Angriff nahm.

Zuvor jedoch war der "Cheforganisator" einmal mehr nicht aus der Ruhe zu bringen. Fragen zur Streckenführung beantwortete er in aller Ausführlichkeit, Ersatzhelme für Aktive hatte er auch in seinem Fahrzeug und die persönliche Begrüßung der Starter gehörte ebenso zu seinen Aufgaben wie der Start der Wettbewerbe über die kürzeren Distanzen wie 1, 2, 6 und 10 Kilometer. Das Teilnehmerfeld schickte Zacher persönlich auf die Strecke. Den Schülerlauf über 2 Kilometer entschied Lasse Hänelt vor Susan Runge (beide Team Justitia) und Hana Holzendorf (Lebus) für sich.

Das Hauptrennen über die Halbmarathondistanz um die Trophäe der Gemeinde Reitwein machten dann die Berliner Starter unter sich aus. Es siegte Sascha Hagemann vom SCC Skating Berlin mit der Zeit von 36,43 Minuten, gefolgt vom Trio des Berliner TSC mit Bastian Sachs, Robert Wöllert-Wache und Horant Dometzky. Bei den Frauen triumphierte Antje Domentzky gefolgt von Petra Unger, beide Berliner TSC. Auf dem dritten landete mit Grit Mertens eine Aktive vom Team Justitia.

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