(MOZ) Die Revolutionierung der Unterbringung von gefährlichen Straftätern hat die Länder vor eine große Herausforderung gestellt. Eine Sicherungsverwahrung, die solch einen Namen auch verdient, kostet viel Geld. Allein das Land Brandenburg rechnet für Umbauten mit sieben Millionen Euro. Zu lösen war diese Aufgabe nur mit Kooperationen.
Nun wird es Kritiker geben, die eine Sonderbehandlung für Verbrecher kategorisch ablehnen. Warum Geld in verkorkste Biografien stecken? Wer genauer hinsieht, kann unterm Strich einen Sinn an den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erkennen. Es geht um eine wirkliche Therapierung - nicht nur von Sexualstraftätern, sondern auch von Dieben, Einbrechern und Räubern.
Bislang wurden gefährliche Straftäter nicht viel anders als gewöhnliche Gefangene behandelt. Wer aber einfach nur wegsperrt, darf nicht darauf hoffen, dass bei den Betroffenen eine Entwicklung stattfindet. Jetzt gibt es für sie eine Change auf einen Neubeginn. Vorausgesetzt, das Angebot hält, was es verspricht. Beate Bias
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Neueste Kommentare
24.05.2012 19:54:41 ROESSLGAENGER
Mal nebenbei gesagt
24.05.2012 19:49:59 Mario Wiegand
Wer hätte es gedacht.....
24.05.2012 19:44:12 Joachim
Protestantische Salzburger und die katholische Kirche
24.05.2012 19:32:52 Nikritos
Endlich! Ein dreifach Hoch auf Katrin Dühring.
24.05.2012 19:04:47 nonsius
Mal eine einfache Volksweisheit