Berlin (dpa) Knapp zwei Wochen nach der Entdeckung des Berliner Bankeinbruchs durch einen Tunnel hat die Polizei knapp 300 Hinweise erhalten. Von einer sehr heißen Spur könne man noch nicht reden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. "Wir haben eine ganze Fülle von Hinweisen und Spuren und die Auswertung dauert ihre Zeit."
Ob die Bitte an die Medien um Fernsehaufnahmen oder Fotos von der Umgebung der Bank in Steglitz erfolgreich war, wollte die Polizei nicht mitteilen. Wegen des Todes des Schauspielers Dirk Bach filmten Kamerateams Anfang Oktober 2012 rund um das Schlosspark Theater, wo Bach spielen sollte. Direkt gegenüber liegt die Bank, zu deren Tresorraum im Keller der Tunnel führte. Dort brach die Bande in der Nacht zum 14. Januar 309 Schließfächer auf und verschwand mit der Beute.
Die Polizei vermutet, dass die Täter damals bei der Vorbereitung der Tat in der benachbarten Tiefgarage waren oder die gesuchten Autos - ein dunkler Pkw Kombi und ein heller Transporter - dort abgestellt und möglicherweise fotografiert oder gefilmt wurden.
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