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Hoher Krankenstand - Berliner Beamte fehlen fast zwei Monate

26.01.2013, 16:47 Uhr - Aktualisiert 26.01.2013, 20:23
Berlin (dpa) Die Beamten und Angestellten in Berlins öffentlichem Dienst fallen immer häufiger krankheitsbedingt aus. Jeder zehnte Arbeitstag ging 2011 verloren, wie aus einem Fehlzeiten-Report der Senatsinnenverwaltung hervorgeht, über den die "Berliner Morgenpost" (Samstag) berichtet. Der Krankenstand in Ämtern und Behörden, in Schulen und Polizeidienststellen sei danach 2011 auf 10,3 Prozent gestiegen. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als 2010. Jeder Beschäftigte war im Durchschnitt an 37,6 Kalendertagen krankheitsbedingt abwesend, zwei Tage länger als im Vorjahr.

 

Obwohl es einige Unterschiede in der statistischen Erfassung von Fehlzeiten gibt, dürfte der Krankenstand in der Berliner Verwaltung deutlich höher liegen als in anderen Branchen in Berlin oder in anderen Verwaltungen. Der Fehlzeiten-Report für 2011, der unter anderem von der Berliner Beuth-Hochschule erstellt wird, gibt den Krankenstand unter den Berliner Arbeitnehmern insgesamt mit 5,4 Prozent an.

 

Für die Branche "öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung" in ganz Deutschland kamen die Forscher auf einen Wert von 5,5 Prozent. Dort fehlen jedoch anders als in der Senatsstatistik Kurzerkrankungen zwischen einem und drei Tagen, die nicht den Krankenkassen gemeldet werden. Der Deutsche Städtetag ermittelt für 2011 eine Quote von 6,12 Prozent, im Vorjahr waren es 5,9 Prozent.

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