Berlin (dapd) Angesichts des anhaltenden Winterwetters bittet die Kältehilfe der Berliner Stadtmission weiterhin um Unterstützung. Grundsätzlich fehle es an finanzierten Übernachtungsplätzen für Obdachlose, sagte die Sprecherin der Hilfsorganisation, Ortrud Wohlwend, am Sonntag. Aber auch Geld-, Essens- oder Kleiderspenden würden dringend benötigt. "Alle Helfer in der Berliner Kältehilfe strecken sich und zeigen ein erhöhtes Engagement." Aber nach wie vor sei der Bedarf größer als das Angebot.
Der Mitarbeiter der Berliner Stadtmission, Artur Darga , unterhält sich am Sonntag in einem Tunnel in Berlin mit einem Obdachlosen, den er ie während einer Fahrt mit dem Kältebus besucht. Angesichts des anhaltenden Winterwetters bittet die Kältehilfe der
In der Nacht zu Samstag hatten Meteorologen in der Hauptstadtregion mit Temperaturen um die minus 18 Grad Celsius die bislang kälteste Nacht des Winters verzeichnet. Allein die Notübernachtung der Stadtmission an der Lehrter Straße war deshalb am Wochenende überbelegt. In beiden Nächten boten die Helfern zirka 120 Obdachlosen eine Zuflucht. Ausgelegt ist das Haus indes nur für 60 Menschen.
(Infos im Internet: http://www.berliner-stadtmission.de/kaeltehilfe)
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