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Berlin erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Ein Kranz mit der Schleifenaufschrift "Regierender Bürgermeister von Berlin" liegt während einer Gedenkfeier des Lesben- und Schwulenverbandes am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen .
Ein Kranz mit der Schleifenaufschrift "Regierender Bürgermeister von Berlin" liegt während einer Gedenkfeier des Lesben- und Schwulenverbandes am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen . © Foto: dpa
27.01.2013, 16:52 Uhr
Berlin (dpa) In der Hauptstadt ist am Sonntag der Opfer des Holocaust gedacht worden. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) betonte, dem "unmenschlichen Vernichtungswillen" der Nationalsozialisten seien viele Millionen Menschen zum Opfer gefallen. "Indem Berlin in diesem Jahr der Zerstörung der Vielfalt gedenkt, widmen wir uns ganz besonders diesen Menschen." Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) rief zu entschlossenem Widerstand gegen Rechtsextremismus auf. "Der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, bleibt ein zeitloses und unumstößliches Gebot", sagte er.

Am Vormittag erinnerten rund 50 Menschen im Tiergarten an die verfolgten Homosexuellen während des Nationalsozialismus. Während der Veranstaltung des Lesben- und Schwulenverbandes wurden am Denkmal Kränze niedergelegt. Am Nachmittag sollte es ein stilles Gedenken am Holocaust-Mahnmal sowie an der Gedenkstätte für die ermordeten Sinti und Roma geben.

Mit dem Holocaust-Gedenktag wird am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Soldaten der Roten Armee befreiten am 27. Januar 1945 das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Auschwitz steht symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Menschen, die vom Nazi-Regime verfolgt und umgebracht wurden.

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