to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Sonntag, 28. Mai 2017
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

19.05.2017 14:55 Uhr

nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/

Aufruf: Gedächtniskirche muss gerettet werden - Konzept für Erhalt

Berlin (dpa) Die Gedächtniskirche in Berlin droht laut einer Initiative aus Bürgern, Politikern und Kirchenvertretern der Verfall, wenn nicht in den kommenden Jahren mehr Geldmittel zusammenkommen. Die Gemeinde könne die Investitionen nicht alleine tragen. Notwendig sei eine Anstrengung von Bund, Land Berlin, der Landeskirche und der Gemeinde, heißt es in einem am Freitag vorgestellten Papier der Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/1575067/
 

Der Glockenturm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist mit einer orangenen Plane umhüllt, mit welcher für den Evangelischen Kirchentag geworben wird.

© dpa

Zu dem eigens gebildeten Beirat gehören der Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, Andreas Nachama, Leiter der Stiftung Topographie des Terrors, und Günter Winands aus dem Büro von Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Als Antikriegs-Mahnmal sei die Kirche mit 1,3 Millionen Besuchern im Jahr ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Teile des Komplexes mit der Ruine der historischen Kirche und den Neubauten des Architekten Egon Eimermann (1904-1970) müssten als zeitgemäßer Treffpunkt umgestaltet werden.

Der Bericht schlägt, im Foyer ein Café einzurichten. Die Kapelle sollte täglich öffnen. Für den Glockenturm wird der Austausch der Betonwaben gegen solche mit rostfreier Edelstahlarmierung vorgeschlagen. Auch mehr Personal sei notwendig. Die Turmruine sollte erweitert und klar als Mahnmal gestaltet werden.

Dafür sind in den kommenden 15 Jahren Investitionen von 10 Millionen Euro nötig. Ein großer Teil müsste in die Sanierung des Glockenturms, der Kirche und des Foyergebäudes fließen. Bislang steht aber nur ein Viertel davon in Aussicht. Dazu kämen weitere Kosten von jährlich 100 000 Euro für die laufende Instandhaltung.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Artikel kommentieren   Lesezeichen setzen   Nachricht an die Redaktion   Druckversion

 Bilder

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion