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12.08.2017 13:15 Uhr

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Ämter sollen bis Jahresende Prüfgeräte für Reisepässe bekommen

Berlin (DPA) Seit drei Jahren schon wird getestet. Nun erhalten die zuständigen Ämter in ganz Berlin Prüfgeräte für Reisepässe. Das soll eine Sicherheitslücke schließen. Die Mitarbeiter müssen auf mögliche Konflikte vorbereitet werden.

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Die Ämter in Berlin haben noch immer keine Prüfgeräte für die Echtheit von Passdokumenten. Nach einer dreijährigen Testphase im Bezirk Neukölln sollen die Geräte aber bis Ende des Jahres zentral eingeführt werden, wie ein Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres mitteilte.

Die Ausschreibung für die Anschaffung laufe noch, ebenso die Schulung der Behördenmitarbeiter. Verwendet wird das Modell Visotec 600/800 der Bundesdruckerei. Die Geräte können der Senatsverwaltung zufolge nach einer kurzen Einweisung bedient werden. In der Schulung ginge es darum, gefälschte Pässe zusätzlich mit bloßem Auge erkennen zu können.

Der Mangel an Prüfgeräten für Passdokumente in den Berliner Behörden war im vergangenen Jahr bekanntgeworden. Das ZDF-Magazin "Frontal 21" hatte darüber berichtet, wie sich ein Mann als EU-Bürger anmelden konnte, der kein Aufenthaltsrecht hatte. Er soll Kontakte zur islamistischen Szene gehabt haben.

Die frühere Bezirksstadträtin Dagmar König (CDU) hatte damals auch auf Gefahren für Behördenmitarbeiter hingewiesen. Angesichts der Sicherheitslage und auch aggressiven Verhaltens von Antragstellern müsse geklärt werden, wie sich Mitarbeiter verhalten sollen, wenn sie eine Fälschung erkennen.

Die Sicherheit der Mitarbeiter sei neben Themen wie Datenschutz Teil der seit Juli laufenden Schulungen, sagte der Sprecher der Senatsinnenverwaltung. Rückmeldungen oder Bedenken der einzelnen Bezirksämter gebe es bisher nicht.

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