Berlin (DPA) Wegen Verdachts massiver Steuerhinterziehung haben 200 Beamte von Bundespolizei und Zollverwaltung am Donnerstagmorgen 14 verschiedene Orte in Berlin durchsucht. Es geht um sieben Beschuldigte, wie Zoll-Sprecher Norbert Scheithauer der Nachrichtenagentur dpa sagte. Sie sollen vorgegeben haben, alkoholische Getränke nach Osteuropa zu exportieren. Tatsächlich blieben die Getränke aber in Berlin. Mit Hilfe fingierter Zollpapiere hätten sie etwa 17 Millionen Euro Umsatzsteuer rückerstattet bekommen. Im Mittelpunkt der Aktion standen zwei Firmenlager in Spandau.
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