Berlin (DPA) Den Mord an einer Müllsortiererin auf einem Berliner Recyclinghof hat ein 24-Jähriger am Dienstag vor dem Landgericht gleich zum Prozessauftakt gestanden. Die Anklage wirft dem Mann vor, seine Kollegin am 7. Januar im Damenumkleideraum geschlagen, gefesselt, vergewaltigt und anschließend erstochen zu haben. Einem Gutachter hatte der Angeklagte gesagt, er habe sich damals in den Finger geschnitten und sei „auf hundertachtzig“ gewesen. Um „einen Kick“ zu bekommen, habe er eine beliebige Person töten wollen. Die Leiche der 26-Jährigen versteckte der Mann in einem Container auf dem Recyclinghof.
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