Schönefeld (dpa) Vier Monate vor Inbetriebnahme des Hauptstadtflughafens haben erst etwa 1000 betroffene Haushalte Schallschutzfenster eingebaut. Anspruch auf Schutz haben aber 25 570 Haushalte. Die Flughafengesellschaft kündigte am Freitag an, von Februar an auf mehr als 8000 Betroffene zuzugehen, um die Bewilligung zu beschleunigen. Diese Haushalte haben eine Kostenerstattungsvereinbarung erhalten, jedoch noch nicht zugestimmt. Flughafensprecher Ralf Kunkel lehnte zugleich Entschädigungen für diejenigen ab, die zum Betriebsstart des Flughafens noch ohne Schutz sind. Eine solche "Lärmrente" fordert die CDU in Brandenburg.
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