Frankfurt(Oder) (MOZ) In Brandenburg hat die Polizei neue Übergriffe in der kriminellen Rockerszene registriert. Nachdem das Landeskriminalamt (LKA) eine zweijährige Ruhephase im Land beobachtete, gab es zum Jahresanfang gewalttätige Auseinandersetzungen in Königs Wusterhausen. Die Zahl der Rocker stieg auf mehr als 300 Personen an.
Bei dem Zwischenfall in Königs Wusterhausen war zu Jahresbeginn ein wohl unschuldiger Junge mit einem Messer verletzt worden. Die Täter sollen Mitglied des Gremium MC sein. Ermittler der Polizei haben inzwischen eine Gruppe von zehn bis 30 Rockern im Visier, sagte Staatsanwaltschaft Ralf Roggenbuck.
Opfer von gewalttätigen Rockerbanden werden immer häufiger Menschen, die mit dem Milieu nichts zu tun haben. Von den 360 registrierten Straftaten, die im Jahr 2010 in Brandenburg erfasst wurden, fand der "überwiegende Teil nicht in der sogenannten Rockerszene statt", sagte Frank Adelsberger, der beim LKA die Bekämpfung der Rockerkriminalität koordiniert. Im Interview mit dieser Zeitung nannte er die Erpressung von Schutzgeldern als ein Beispiel.
Den ausführlichen Beitrag und ein Interview mit Frank Adelsberger können Sie am Sonnabend in unserer Zeitung lesen.
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