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Potsdam (dpa) Für eine Zustimmung des Brandenburger Landtags zum Volksbegehren für ein striktes Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen wollen Fluglärmgegner auf eine umstrittene Forderung verzichten. Diese betrifft mögliche Ausweichflughäfen für Nachtflüge, laut eines Medienberichts.
Bisher verlangten die Initiatoren des Begehrens, umliegende Regionalflughäfen könnten nachts ebenfalls einige Maschinen abwickeln. Weil dann aber noch mehr Menschen in Brandenburg von Fluglärm betroffen wären, und das auch von den Grünen im Landtag abgelehnt wird, wollten die Initiatoren diese Forderung nun aufgeben, schreibt das Blatt.
An diesem Freitag wollen sie mit Vertretern der Grünen den Kompromiss verkünden, bestätigte der Sprecher des Volksbegehrens, Matthias Schubert. "Die Zustimmung des Landtags zum strikten Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr ist aber die Voraussetzung dafür, dass wir diesen Passus fallen lassen", sagte er.
Sollte der Landtag das Anliegen des Begehrens ablehnen, wäre der Weg für den ersten Volksentscheid im Land frei. Die Initiatoren hatten dies bisher als nächste Stufe angekündigt. Wann der Hauptstadtflughafen öffnen wird, ist nach mehrmaliger Verschiebung des Termins unklar.
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